Connect with us

Sonstige Pflegetipps und Tricks

Kirschbaumrinde verarbeiten

Veröffentlicht

auf

Kirschbaumrinde verarbeiten

Kirschbäume lieben warme, geschützte Standorte und verschönern so manchen Garten mit ihrer weiten Baumkrone. Im Frühsommer lässt sich ein solcher Baum auch leicht an den leuchtend roten Früchten erkennen, die in vielen Rezepten Verwendung finden.

Ein Kirschbaum lässt sich auch an seiner besonderen Rinde bestimmen. Sie ist glatt und glänzt in der Sonne. Junge Zweige besitzen eine grünliche Färbung, während der Stamm grau bis rotbraun gefärbt ist. Kennzeichnend sind die rostfarbenen Querstreifen, die den Stamm wie aufgeplatzte Schnitte säumen.

Wirkung als Heilpflanze

Wirkung als Heilpflanze


Weit verbreitet ist die Nutzung der Kirschbaumrinde als Heilmittel. Verwendet wird dabei die Rinde der jungen Zweige, die im Frühjahr abgeschält wird. Um an die enthaltenen Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe zu gelangen, ist es notwendig einen Tee bzw. Sud aus der Rinde zu kochen. Dieser Sud kann bis zu dreimal am Tag getrunken werden und stärkt das Immunsystem, regt die Verdauung an und hilft dabei Harnsäure auszuscheiden.

Ein besonderer Hingucker

Ein besonderer Hingucker
Die Kirschbaumrinde lässt sich oft mithilfe eines scharfen Messers in großen Stücken vom Stamm ablösen und wird deshalb sehr gern für verschiedene Basteleien verwendet. Am leichtesten lässt sich die Rinde im Frühjahr abschälen, wenn die Schicht darunter voller Saft ist. Das Material ist dann besonders biegsam und kann einfach in die gewünschte Form gebracht werden. Anschließend kann die Kirschbaumrinde als Windlicht für eine angenehme Atmosphäre sorgen, Dosen oder Vasen verzieren oder als Geschenkverpackung dienen.

Zu einem seltenen Blickfang wird die Rinde, wenn sie als Einlegearbeit Holzgegenstände dekoriert. Die geschliffene und geölte Rinde besticht dabei durch ihr wunderschönes Muster, das die markanten Querstreifen der Rinde bilden.

Expertentipp

Wer einmal damit beginnt Kirschbaumrinde zu verarbeiten, wird sehr schnell von der Genügsamkeit und Vielfalt dieses Materials überzeugt sein. Bei aller Kreativität muss jedoch immer darauf geachtet werden, dass man den Kirschbaum nicht zu stark verletzt. Denn die Rinde schützt den Baum vor dem Befall von Insekten und vor dem Eindringen von Krankheiten. Sie sollte aus diesem Grund nicht beschädigt oder großflächig abgezogen werden. Es empfiehlt sich einen abgeholzten Baum oder Ast zu verwenden.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär