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Stauden & Ziergräser

Königskerze pflanzen und pflegen

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Königskerze pflanzen und pflegen

Schon von Weitem blitzt sie einem mit ihrem imposanten Wuchs und der Leuchtkraft ihrer Blüten ins Auge. Die Königskerze, die mit Stolz und einem Hauch von Zartheit daherkommt, besiedelt gern Brachflächen, Bahngleisen und Schutthalden. Für den Garten ist sie ebenso geeignet. Doch wer bei der Pflanzung Fehler macht und in der Pflege zu viel Gutes tun will, hat nicht lange Freude an seiner Königskerze.

Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen und geeignete Pflanzpartner

Die bis zu 2,50 m hoch wachsende Königskerze gibt es in verschiedenen Sorten in Gärtnereien zu kaufen. Sie sollte am besten zwischen Ende April und Mitte Mai gepflanzt werden. Beim Kauf handelt es sich in der Regel um einjährige Pflanzen, die bereits eine Blattrosette besitzen und im Pflanzjahr zur Blüte kommen.

Ihre Königskerze können Sie am besten mit anderen trockenheitsliebenden Gewächsen kombinieren. Ideal ist es, wenn diese einen aufregenden Kontrast zu ihren meist gelben Blüten bilden.

Gut geeignete Pflanzpartner sind unter anderen diese:

  • Ziergräser wie Pampasgras und Pfeifengras
  • Kräuter wie Lavendel, Thymian und Katzenminze
  • Blütenstauden wie Bartnelken, Schwertlilien, Rittersporn, Fackellilien

Der beste Standort und geeignete Böden

Der beste Standort und geeignete Böden


An halbschattigen bis schattigen Orten fühlen sich Königskerzen überhaupt nicht wohl. Sie wachsen an hellen, warmen und sonnigen Standorten am besten und bleiben unter diesen Voraussetzungen auch gewöhnlich gesund. Bestens kommen sie beispielsweise in Prärie-, Steppen-, Heide- und Steingärten zur Geltung. Auch an Wegränder und Mauern sowie in Naturgärten fügen sich Königskerzen passend ein.

Die Wurzeln dieser Pflanze wollen sich in einem trockenen, sehr durchlässigen und mageren Substrat niederlassen. Schwere und nährstoffreiche Lehmböden werden nicht vertragen. Sollten Sie keinen geeigneten Boden haben, können Sie ein Pflanzloch ausheben und die Erde mit Sand und Steinen vermengen, sodass sie lockerer, durchlässiger und nährstoffärmer wird. Gern kann auch etwas Kalk hinzugefügt werden.

Welche Pflege erfordern Königskerzen?

Welche Pflege erfordern Königskerzen
Mit sommerlicher Trockenheit und Hitze kommen Königskerzen zeitweise zurecht. Doch ist es empfehlenswert, sie dann maßvoll zu gießen. Dank ihrer langen Wurzel und flaumigen Behaarung ihrer Blätter verdunstet die Königskerze weniger Wasser und braucht normalerweise nicht gegossen zu werden.

Eine Düngergabe ist grundsätzlich nicht notwendig. Lediglich ab dem zweiten Standjahr kann es sinnvoll sein, eine Königskerze mit einem Volldünger zu versorgen. Das erledigen Sie am besten zwischen März und April.

Im August/September endet die Blütezeit dieser Pflanze. Dann sollten Sie sich entscheiden, ob Sie eine Selbstaussaat wünschen oder der Königskerze Einhalt gebieten wollen, indem Sie die welken Blütenstände bis kurz über den Boden abschneiden.

Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge

Wenn Königskerzen an einem ihnen nicht zuträglichen Standort stehen, werden sie anfälliger für Krankheiten. Zu viele Nährstoffe und ein zu feuchtes Milieu führen oftmals zu Wurzelfäule. Während längerer Trockenzeiten im Sommer können Königskerzen zudem von Blattläusen befallen werden. Doch allgemein sind diese Gewächse äußerst robust und wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge.

Expertentipp

Wer Königskerzen selbst ziehen und anschließend pflanzen will, kann sie leicht aussäen. Zum Keimen brauchen die Samen eine Temperatur zwischen 20 und 23 °C. Doch aufgepasst: Es sind Lichtkeimer, die kaum bis gar nicht mit Erde bedeckt werden sollten!

Häufig gestellte Fragen

Gibt es auch mehrjährige Königskerzen?

Ja. Die Schwarze Königskerze kann mehrere Jahre im Garten überdauern.

Welcher Pflanzabstand ist empfehlenswert?

Zwischen den einzelnen Pflanzen sollte ein Abstand von 50 cm eingehalten werden.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/lynnebeclu

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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