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Kräuterpflanzen

Kresse trocknen – macht das Sinn?

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Kresse trocknen - macht das Sinn

Die Kresse ist ein Kraut, welches gerade in der Küche immer wieder zum Würzen zahlreicher Speisen verwendet wird. Es ist eine einjährige Pflanze, die zu der Kreuzblütlerfamilie gehört und sich insbesondere durch ihre weiß-rötlichen Blüten auszeichnet. Die Vorteile der Kresse liegen klar auf der Hand, denn es ist nicht nur eine anspruchslose Pflanze, sondern auch ein Kraut, welche zahlreiche positive Inhaltsstoffe mitbringt, zu denen Kalium und Calcium, aber auch Vitamine, Eiweiß, Phosphor und Eisen gehört. Dieser Nährstoff-Cocktail trägt dazu bei, dass die Kresse immer wieder gerne in der Küche zum Einsatz kommt, um davon zu profitieren.

Wie lässt sich Gartenkresse konservieren?

Im Grunde genommen gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, um Kresse in der Küche nutzen zu können. Dazu gehört:

  • frische Kresse
  • getrocknete Kresse
  • gefrorene Kresse
  • eingelegte Kresse

Überwiegend wird Kresse zum Verfeinern von Salaten, Suppen oder Saucen verwendet. Aber auch als Brotaufstrich auf einem köstlichen Quark oder auf einer Eierspeise wird sie immer wieder gern gegessen. Wichtig ist beim Erhitzen, dass Gartenkresse erst vor dem Servieren zugefügt wird, da sie hohe Temperaturen nicht verträgt. Besonders empfehlenswert ist ein Kresse-Tee, der ein Stück weit hilft, die Frühjahrsmüdigkeit zu bekämpfen. Aber auch bei Harnwegsentzündungen oder Husten lässt sich Kresse-Tee wunderbar genießen und hilfreich einsetzen.

Die Vorteile und Nachteile konservierter Kresse

Die Vorteile und Nachteile konservierter Kresse


Wer von den Vorteilen der Kresse in vollem Umfang profitieren möchte, sollte frische Gartenkresse wählen. Auf diese Weise bleibt das volle Aroma sowie die Nährstoffe erhalten, wird an die Speisen abgegeben und vom Körper aufgenommen. Dennoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, Kresse haltbar zu machen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu verwenden.

Getrocknete Kresse lässt sich nicht mehr mit einer frischen Kresse vergleichen. Sie wird an der Regel luftgetrocknet, um dann die Blätter von den Stielen zu entfernen und in einem verschließbaren Gefäß aufzubewahren. Allerdings ist der Geschmack längst nicht mehr so intensiv und die Vitamine gehen ein Stück weit verloren. So ähnlich geht es auch eingefrorener Kresse, die zudem nach dem Auftauen schnell matschig wird und nur noch in Saucen oder Suppen zu verwenden ist.

Damit die wichtigen Nährstoffe erhalten bleiben und nicht verloren gehen, sollten Gartenkresse in Öl eingelegt werden. Hierzu eignet sich am besten Rapsöl, da es geschmacklich sehr neutral ist. Die Vitamine bleiben somit erhalten und können bei einer späteren Verwendung vom Körper aufgenommen werden.

Kresse im Kübel oder Topf

Kresse im Kübel oder Topf
Um lange Zeit frische Kresse ernten zu können, lässt sich diese ohne Weiteres in einem Kübel oder einem Topf anpflanzen. Oftmals reicht bereits ein Küchenpapier oder Watte aus, um das Kraut gedeihen zu lassen. Wichtig ist hierbei nur, dass ein sonniger Platz gewählt wird, um das Wachstum zu erhöhen und die Kresse regelmäßig gegossen wird. Schon drei Wochen, nachdem die Kresse ausgesät worden ist, kann die erste Ernte erfolgen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Kresse geerntet wird, bevor sich die Blüten zeigen. Die Blüten sind zwar essbar, doch verliert die Kresse durch die Blütenbildung ihren Geschmack.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/AnnaRise

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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