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Sukkulenten

Madagaskarpalme – wie giftig ist die Sukkulente?

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Madagaskarpalme - wie giftig ist die Sukkulente

Die Madagaskarpalme gehört zu den Sukkulenten und den Hundsgiftgewächsen – sie ist also trotz des Namens keine echte Palme. Ihre dekorative und außergewöhnliche Erscheinung macht sie zu einer beliebten Zimmerpflanze, von der allerdings gleich mehrere Gefahren ausgehen.

Madagaskarpalme – giftig in allen Teilen

Madagaskarpalme - giftig in allen Teilen


Alle Pflanzenteile der Madagaskarpalme sind giftig. Blätter, Stacheln, Stamm und Wurzeln enthalten einen Milchsaft, der bereits bei bloßem Hautkontakt erhebliche Reizungen auslöst. Kommt dazu eine Verletzung durch die ebenfalls giftigen Dornen, können die Folgen verheerend sein. Denn Antibiotika und sonstige Entzündungshemmer wirken nicht gegen ihr Gift, wodurch eine Operation notwendig werden kann, um die Wunde chirurgisch zu säubern.

Bei der Aufnahme der Blätter, beispielsweise durch kleine Kinder oder Tiere, besteht Lebensgefahr und Sie müssen sofort handeln. Bereits in ein Blatt zu beißen oder es abzureißen ist ein absoluter Notfall, der umgehend behandelt werden muss. Verständigen Sie einen Notarzt, einen Tierarzt oder eine Tierklinik. Mögliche Symptome einer Vergiftung sind:

  • Schmerzen an den Kontaktstellen
  • Erbrechen
  • (blutiger) Durchfall
  • Schwindel und Bewusstlosigkeit

Auf die Madagaskarpalme sollte in Haushalten, zu denen Kinder und Tiere gehören, verzichtet werden. Alternativ ist es unumgänglich, die richtigen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Schutz beim Verschneiden der Madagaskarpalme

Schutz beim Verschneiden der Madagaskarpalme
Der austretende Pflanzensaft stellt eine erhebliche Gefahr dar. Aus diesem Grund müssen Sie bei dem Verschnitt, bei abgebrochenen oder abgefallenen Blättern besondere Vorsicht walten lassen. Tragen Sie stets Latexhandschuhe, reinigen Sie das Schnittwerkzeug nach jedem Einsatz gründlich und entsorgen Sie Laub oder Schnittgut über den Hausmüll.

Der richtige Standort für eine Madagaskarpalme

Damit es nicht versehentlich zu Verletzungen durch die Dornen oder zu Kontakt mit dem Pflanzensaft kommt, sollte eine Madagaskarpalme an einem sicheren Standort kultiviert werden. Abfallendes Laub darf für Kinder und Haustiere nicht erreichbar sein. Stellen Sie die Sukkulente so auf, dass die Blätter nicht auf dem Boden landen können.

Expertentipp

Beim Umtopfen der Madagaskarpalme reicht das Tragen von Handschuhen nicht aus, um die Haut vor den spitzen Dornen zu schützen. Umwickeln Sie den Stamm dick mit Zeitungspapier oder Noppenfolie. Durch mehrere Lagen verhindern Sie, dass sich die Stacheln durch das Material bohren und Sie dabei verletzen.

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