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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Physalis Samen keimen nicht – was tun?

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Physalis Samen keimen nicht - was tun

Die besonders süße Beere der Physalis ist sehr reich an Vitaminen. Sie lässt sich gut als Marmelade oder Kompott verwenden. Kann aber ebenfalls einfach so verspeist werden. Doch bevor die Frucht der Physalis geerntet und schließlich verspeist werden kann, muss diese erst einmal angepflanzt werden. Und dabei beginnt man mit den Samen der Pflanze. Das Vorziehen erfolgt am besten auf der Fensterbank. Die Temperaturen sollten zwischen 20 und 25 Grad Celsius liegen. Innerhalb von drei Wochen sollten die Samen dann keimen. Im Anschluss kann mit der Aussaat begonnen werden. Doch, was ist zu tun, wenn die Physalis Samen nicht Keimen? Dieses Thema wird im folgenden Beitrag besprochen.

Die Physalis Pflanze

Die Physalis Pflanze

Physalis bezeichnet eigentlich nur die Gattung. In Deutschland wird der Name jedoch synonym für die Andenbeere, auch als Kapstachelbeere bekannt, verwendet. Diese ist eine Sorte der Gattung Physalis. Während sich ihr Ursprung im Hochland Südamerikas befindet, ist sie auch immer häufiger in regionalen Gärten zu finden. Die gelb-orangefarbene Frucht der Andenbeere wächst in kleinen lampignonartigen Hüllen heran. Die Pflanze der Andenbeere wird bis zu zwei Meter groß.

Eine weitere verbreitete Sorte der Physalis ist die Ananaskirsche. Die blassgelbe Frucht dieser Sorte entspricht in etwa der Größe einer Kirsche, ist geschmacklich jedoch eher, wie der Name bereits verrät, bei der Ananas einzuordnen. Die Pflanze der Ananaskirsche wird lediglich halb so groß wie die der Andenbeere.

Die verwendbaren Samen

Die verwendbaren Samen
Die Samen der Physalis können im Internet oder aber in einer Gärtnerei erworben werden. Man kann aber auch die Samen aus gekauften Früchten entfernen. Diese müssen bevor sie eingepflanzt werden können, gut trocknen. Zum Trocknen legt man die Samen am besten auf ein Stück Küchenrolle und platziert dieses in der Sonne. Anschließend können die Samen bis zum Gebrauch im Frühling in einer Dose überwintern. Dabei ist es jedoch sehr wichtig, dass die Samen nicht feucht werden und schimmeln.

Das Säen der Samen

Das Säen der Samen
Mit der Anzucht der Physalis kann im Januar begonnen werden. Dazu wird ein besonders nährstoffarmes Substrat benötigt. Um beim Substrat ganz sicher zu sein, sollte man am besten sogenannte Anzuchterde verwenden. Diese wird dann in die Anzuchtschalen gefüllt. Auf der Erde werden die Physalis Samen gestreut. Es sollte darauf geachtet werden, immer einen Abstand von etwa fünf Zentimetern zum nächsten Samen einzuhalten. Anschließend werden die Samen nur mit sehr wenig Erde dünn bedeckt und die Erde wird gleichmäßig angedrückt. Somit sind die Anzuchtschalen richtig vorbereitet. Nun müssen die Samen noch bewässert werden. Da diese jedoch nur mit wenig Anzuchterde bedeckt sind, muss die Bewässerung sehr vorsichtig erfolgen. Ansonsten kann es sein, dass die Samen wegschwimmen. Am besten verwendet man zum Bewässern eine Sprühflasche.

Der perfekte Ort zum Keimen für die Physalis

Die Physalis hat es gern warm und hell und das gilt nicht nur für die ausgewachsene Pflanze sondern ebenfalls für die Samen der Pflanze. Am besten eignet sich für die Anzuchtschalen ein kleines Anzuchtgewächshaus. Dieses kann man mit wenigen Handgriffen und üblichen Haushaltsgegenständen sogar selber bauen. Das Mini-Gewächshaus sollte an einer 20 bis 25 Grad Celsius warmem Stelle platziert werden. Es eignet sich, dieses auf die Fensterbank über einer Heizung zu platzieren.

Sobald die Samen dann keimen, sollten sie umgehend aus dem Anzuchtgewächshaus entfernt werden, um Pilzerkrankungen zu vermeiden.

Expertentipp

Bei der Physalis ist es aufgrund ihrer ursprünglichen Herkunft sehr entscheidend, dass schon die Samen sehr viel Licht und auch Wärme bekommen. Wenn die Samen der Physalis nicht keimen, liegt es mit großer Wahrscheinlichkeit am Mangel an Wärme oder Licht. Keimen die Samen trotz Wärme und Licht nicht, sollte ein Versuch mit dem Anzuchtgewächshaus gewagt werden. Dieses verhindert nämlich das Austrocknen der Samen.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/pejft

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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