Die Pilea, aufgrund ihres besonderen Aussehens auch Ufopflanze genannt, gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen in Deutschland. Das rührt auch daher, dass sie grundsätzlich sehr pflegeleicht ist. Da sie sehr zarte Wurzeln besitzt, sollten insbesondere beim Umtopfen jedoch ein paar Dinge beachtet werden.
Wann und warum sollte die Pilea umgetopft werden?
Grundsätzlich werden Pflanzen umgetopft, damit sie frische Erde und damit neue Nährstoffe und mehr Platz zum Wachsen erhalten – deshalb sieht das Umtopfen in der Regel auch einen neuen größeren Topf vor. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Pflanze aus ihrem Topf heraus wächst, ist, dass die Wurzeln unten aus dem Topf herauswachsen. Bei jungen Pilea-Pflanzen ist das normalerweise einmal im Jahr der Fall, bei älteren nur noch alle zwei bis vier Jahre. Die beste Jahreszeit ist dabei das Frühjahr, wenn die Wachstumsphase beginnt. Das Umtopfen zu einer anderen Jahreszeit schadet den meisten Zimmerpflanzen, inklusive der Pilea, aber auch nicht. Nur sollte dann besonders behutsam vorgegangen werden, da die Pflanze leichtere Verletzungen, beispielsweise an den Wurzeln, nicht mehr so gut wegsteckt, wie während der Wachstumszeit.
Davon abgesehen sollte die Pflanze auch dann umgetopft werden, wenn die Erde zu schimmeln beginnt. Dabei ist es wichtig, die verschimmelte Erde vollständig von der Pflanze zu entfernen, damit der Schimmel sich nicht im neuen Topf weiter ausbreiten kann.
Pilea umtopfen – Anleitung

Die Pilea hat relativ zarte und dünne Wurzeln, die bei zu grober Handarbeit schnell beschädigt werden können. Daher sollte die Pflanze vorsichtig ausgegraben werden. Es empfiehlt sich, die Pilea sanft aus der Mitte der Erde zu heben und die restliche Erde vorsichtig abzuklopfen. Wenn die Erde in Ordnung und nicht schimmelig ist, macht es nicht, wenn ein paar Reste an den Wurzeln haften bleiben. Ein Schnitt ist nicht notwendig, kann aber im Zusammenhang mit dem Umtopfen stattfinden, wenn er ohnehin geplant war.
Anschließend wird ein zweiter Topf mit ausreichend frischer Erde befüllt, die Pilea in ein kleines Loch die Mitte gesetzt und mit mehr Erde zugedeckt, sodass die Wurzeln gut bedeckt bleiben. Bei der Auswahl der Erde ist die Pilea wenig anspruchsvoll. Mit dem Düngen sollte mindestens vier Wochen gewartet werden. Die Pflanze kann sich in dieser Zeit ausreichend frische Nährstoffe aus der neuen Erde ziehen.
Expertentipp
Die Pilea mag es weder zu feucht, noch zu trocken. Damit sich trotz regelmäßigen Gießens keine Staunässe bilden kann, sollte etwas Rindenmulch oder Tongranulat in die unterste Erdschicht des neuen Topfes gemischt werden. Das lockert die Erde auf und verhindert, dass sich die Nässe ansammelt. Alternativ kann auch etwas Sand ist das neue Substrat gemischt werden.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Topf empfiehlt sich für die Pilea?
Jeder Topf, der ausreichend Platz bietet und Löcher am Boden hat, ist für die Pilea geeignet. Die Löcher sorgen dafür, dass das Wasser abfließen kann.
Muss der Übertopf auch Löcher haben?
Ein Übertopf mit Löchern ist ideal, aber keine zwingende Voraussetzung. Auch auf den Boden des Übertopfs kann eine dünne Schicht Tongranulat gegeben werden, um Staunässe zu verhindern.
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