Die leicht duftenden und stark gefüllten dunkelrosa gefärbten Blüten der Beetrose Leonardo da Vinci sind ein Blickfang in jedem Garten. Die richtige Pflege sorgt nicht nur für einen buschigen und kompakten Wuchs, sondern lässt sie von Juni bis Oktober mehrfach erblühen.
Optimaler Standort
Ein sonniger bis halbschattiger Standort, sowie ein nährstoffreicher und durchlässiger Boden bieten der Beetrose optimale Wachstumsbedingungen. Die Leonardo da Vinci gilt als wetterresistent, sodass ihr die nasse Witterung kaum schadet, wenn sie an einem luftigen Ort steht, an dem die nassen Blüten und Blätter gut abtrocknen können.
Auch wenn sie gut hitzeverträglich ist, sollte die Beetrose in Trockenperioden mit ausreichend Wasser versorgt werden, damit die Blütenpracht keinen Schaden erleidet. Es empfiehlt sich den Boden zwischendurch immer gut abtrocknen zu lassen, da zu viel Nässe einen möglichen Pilzbefall fördert. Leonardo da Vinci gilt als winterhart und verfügt über eine gute Frosthärte, trotzdem ist ein Winterschutz ratsam.
Leonardo da Vinci richtig einpflanzen

Für Containerpflanzen gibt es keine bestimmte Pflanzzeit. So kann die Beetrose Leonardo da Vinci ganzjährig gepflanzt werden, sofern der Boden nicht gefroren ist oder sommerliche Temperaturen von mehr als 30°C herrschen. Die Beetrose passt nicht nur in Rosenbeete oder Bauerngärten, sondern auch auf kleine Gartenflächen oder in Pflanzkübel.
Im Beet sollte das Pflanzloch die Leonardo da Vinci gut aufnehmen können, sodass eine optimale Wuchsform möglich ist. Als Richtwert empfiehlt sich eine Lochtiefe und ein Durchmesser von circa 40 Zentimetern. Die Beetrose sollte so eingesetzt werden, sodass sich die Veredlungsstelle etwa fünf Zentimeter im Boden befindet. Die Erde wird anschließend um die Pflanze herum angehäufelt, dass die Triebspitzen wenige Zentimeter herausragen. Schließlich werden mindestens zwei mit Wasser gefüllte Gießkannen in den Gießrand gegeben. Soll die Leonardo da Vinci in einen Pflanzkübel gepflanzt werden, muss dieser ausreichend groß und tief genug sein, um die Beetrose aufnehmen zu können.
Optimaler Schnitt

Der richtige Schnitt der Leonardo da Vinci ist wichtig, um die Beetrose einerseits zur Bildung junger, frischer Triebe anzuregen, andererseits diese aber auch auszulichten. Ein Rückschnitt verhindert, dass die Beetrose nur im oberen Teil wächst und nicht mehr an der Basis frisch austreibt. Daher wird die Leonardo da Vinci im Frühjahr vor dem ersten Austrieb, aber nach dem letzten großen Frost, so zurechtgeschnitten, dass eine lockere und luftige Wuchsform entsteht.
Der Schnitt sollte nach Möglichkeit immer circa einen Zentimeter oberhalb eines nach außen zeigenden Auges leicht schräg angesetzt werden Bei älteren Beetrosen werden ein bis drei ältere, stärkere Triebe an der Basis herausgeschnitten Stehen Triebe zu dicht beieinander, wird der schwächere Trieb am Ursprung herausgeschnitten Tote und vertrocknete Triebe werden an der Basis möglichst weit unten entfernt. Verwelkte Blüten werden immer bis zum nächsten voll ausgebildeten Blatt abgeschnitten, um die Bildung neuer Blütenknospen zu fördern.
Düngung
Von März bis Mai sollte die Beetrose Leonardo da Vinci mindestens einmal gedüngt werden. Mit einem organischen Düngemittel kann im Frühjahr die Kraft und das Wachstum der Beetrose gefördert werden. Alternativ kann von März bis Juli regelmäßig ein Flüssigdüngemittel verwendet werden, was vor allem bei Kübelpflanzen sinnvoll ist. Spätestens im zweiten Jahr nach dem Einpflanzen sollte die Leonardo da Vinci zum ersten Mal gedüngt werden, da der natürliche Vorrat an Nährstoffen im Boden aufgebraucht ist.
Expertentipp
Rosen sollten nicht dort gepflanzt werden, wo schon einmal andere Rosen gestanden haben. Findet sich kein anderer Standort, sollte der Boden großzügig ausgetauscht werden, sodass ausreichend Nährstoffe für die neue Rose vorhanden sind.
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