Connect with us

Bäume

Rotbuchen – so gedeihen junge Exemplare am besten!

Veröffentlicht

auf

Rotbuchen - so gedeihen junge Exemplare am besten!

Rotbuchen sind die am häufigsten vorkommenden Laubbäume Deutschlands. In heimischen Gärten sind sie vor allem als Heckenpflanzen beliebt. Dank ihres raschen Wachstums sind sie auch als solitäre Zierbäume hervorragend geeignet. Zu bedenken ist zudem, dass ältere Rotbuchen sehr pflegeleicht sind. In den ersten Standjahren sind sie jedoch etwas empfindlicher und benötigen etwas mehr Aufmerksamkeit.

Abstützen junger Rotbuchen

Abstützen junger Rotbuchen


Rotbuchen benötigen einige Zeit, bis sich ihre Wurzeln fest genug im Boden verankert haben, sodass sie auch bei einem Sturm sicher stehen. Treiben Sie deshalb nach der Pflanzung Ihrer Rotbuche einen kräftigen Holzpfahl in den Boden und binden Sie den jungen Baum in den ersten Jahren an. Achten Sie darauf, die Wurzeln mit dem Pfahl nicht zu verletzen.

Die Schnur darf nicht zu straff gebunden werden, damit sie nicht in die Rinde des jungen Baums einschneidet. Kontrollieren Sie die Befestigung regelmäßig und lockern Sie sie rechtzeitig.

Ausführung des Pflanzschnitts

Ausführung des Pflanzschnitts
Nach der Pflanzung einer Rotbuche sollten Sie den sogenannten Pflanzschnitt durchführen. Dabei werden alle Äste um etwa ein Drittel ihrer Länge eingekürzt. Der Schnitt verringert den Nährstoffbedarf in der Anfangszeit, in der die junge Buche anwurzeln muss und regt sie gleichzeitig dazu an, Seitentriebe zu bilden. Diese Maßnahme ist insbesondere bei Heckenpflanzen nützlich, da sie auf diese Weise dichter wachsen.

Der Wasserbedarf

Der Wasserbedarf
Rotbuchen sind an feuchte Standorte gewöhnt und haben vor allem in jungen Jahren einen hohen Wasserbedarf. Der Boden darf nie vollständig austrocknen. Gießen Sie Ihre Jungbuche in den ersten beiden Standjahren regelmäßig und reichlich. Achten Sie dabei darauf, dass es nicht zu Staunässe kommt, um ein Verfaulen der Wurzeln des Jungbaums zu vermeiden.

Der Nährstoffbedarf junger Rotbuchen

Düngergaben sind in den ersten Jahren, während Ihre Buche stark wächst und vor allem bei Heckenpflanzen sinnvoll. Nutzen Sie vorzugsweise Hornspäne, Kompost oder Rasenschnitt. Aber auch flüssige Universaldünger aus dem Fachhandel sind gut geeignet.

Junge Buchen im Winter

Als heimische Bäume haben Rotbuchen keine Probleme mit mitteleuropäischen Wintertemperaturen. Allerdings kann es in dieser Jahreszeit zu Wassermangel durch Austrocknung des Bodens oder zu Sonnenbrand kommen. Bringen Sie deshalb eine Schicht aus Mulchmaterial auf dem Wurzelbereich des Baumes aus und schützen Sie ihn an den Stellen, an denen er sein Laub vor dem Frühjahr abwirft, mit Stroh oder Sackleinen.

Expertentipp

Beim Mulchen und ähnlichen Gartenarbeiten sollten Sie vorsichtig vorgehen und keine zu hohe Schicht über dem Wurzelbereich ausbringen. Bei Rotbuchen handelt es sich Flachwurzler, deren Wurzelgeflecht nah an der Oberfläche wächst. Bereits eine 10 Zentimeter dicke Schicht kann zu mächtig für eine empfindliche Rotbuche sein.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär