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Heckenpflanzen

Rotdorn als Hecke anlegen

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Rotdorn als Hecke anlegen

Der Rotdorn eignet sich ganz besonders gut für prächtig blühende Hecken. In auffallendem Rot oder Rosa bringt er Farbe in die Gartenlandschaft. Gleichzeitig machen ihn seine Dornen zum beliebten Nistplatz für Vögel, deren Nachwuchs dort besser vor Räubern geschützt ist. Doch was ist zu bedenken, wenn man Rotdorn als Hecke anpflanzt und wie geht man dabei am besten vor?

Der Rotdorn ist vor allem aufgrund seiner schönen, an Rosen erinnernden, Blüten beliebt. Im Mai und Juni entfaltet er eine wunderbare Farbenpracht. Als heimische Pflanze ist er auch für Anfänger leicht zu pflegen. Zudem lockt er oft Singvögel in den Garten. Seine Dornen schrecken freilaufende Katzen ab, die Vögel vertreiben oder unerwünschte Überraschungen auf dem Rasen hinterlassen. Allerdings sollte man bei der Entscheidung für eine Rotdornhecke bedenken, dass es sich nicht um eine immergrüne Pflanze handelt. Im Winter sieht die Hecke also kahl aus, sofern sie keine dekorative Schneehaube trägt.

Geeignete Standorte

Geeignete Standorte


Am prächtigsten blüht der echte Rotdorn an vollsonnigen Standorten. Auch im Halbschatten gedeiht er jedoch gut. Allerdings fällt die Blüte dort schwächer aus. Liegen Teilbereiche des Gartenrandes im Vollschatten, sollte man aber lieber eine andere Heckenpflanze wählen. Dort fällt dem Rotdorn das Wachstum schwer, was zu einem ungleichmäßigen Aussehen der Hecke führen würde.

Die richtigen Bodenbedingungen

Die richtigen Bodenbedingungen
Rotdorn bevorzugt frische, nährstoffreiche und kalkhaltige Böden. Verfügt man über einen eher kargen Boden, kann man jedoch durch entsprechende Düngung nachhelfen. Ein schweres, lehmiges Substrat sagt der Pflanze mehr zu als leichtere Böden. Sie kommt aber auch mit mittelmäßig leichtem Untergrund zurecht. Auch auf trockenem Boden gedeiht sie gut, solange sie regelmäßig gegossen wird.

Die Pflanzzeit

Die Pflanzzeit
Bei der Pflanzzeit muss man zwischen Ballenware und Containerware unterscheiden. Im Ballen gekaufte Rotdornpflanzen können sowohl im Frühjahr als auch im Herbst gepflanzt werden. Bei der Containerware können Sie dagegen zusätzlich auch den Sommer oder sogar eine frostfreie Phase im Winter wählen. Auch das macht den Rotdorn ideal für frischgebackene Gartenbesitzer. Bedenken Sie jedoch, dass jede Pflanze etwas Zeit braucht, um sich an einen neuen Standort zu gewöhnen. In der ersten Zeit nach der Pflanzung ist auch Rotdorn anfälliger für Trockenheit und Frost und sollte entsprechend geschützt werden.

Der Pflanzvorgang

Tragen Sie beim Umgang mit Rotdorn immer Handschuhe als Schutz vor den Dornen! Für eine schöne dichte Rotdornhecke benötigen Sie drei Pflanzen pro Meter Hecke. Pflanzen Sie sie auf keinen Fall dichter, auch wenn das zu Anfang Lücken ergibt. Sobald die Sträucher größer werden nehmen sie sich sonst gegenseitig die Nährstoffe weg und verkümmern. Stellen Sie die Pflanzen bereits 12 bis 24 Stunden vor der Auspflanzung in mit Wasser gefüllte Eimer, um ihnen das Anwurzeln am neuen Standort zu erleichtern.

Lockern Sie den Boden im geplanten Pflanzbereich auf und arbeiten Sie Kompost in ihn ein. Graben Sie dann die Pflanzlöcher. Sie sollten etwa doppelt so breit wie die Wurzelballen der Rotdornpflanzen sein. Setzen Sie die Pflanzen gerade ein und füllen Sie die Löcher mit Erde und Kompost auf. Schütteln Sie den Rotdorn dabei zwischendurch ein wenig, um Luftlöcher zu vermeiden. Drücken Sie die Erde gut fest und gießen Sie anschließend gründlich.

Expertentipp

Um den Rotdorn in einer schönen Heckenform zu halten, müssen Sie ihn regelmäßig in Form schneiden. Ansonsten kann er zu hoch und im unteren Bereich zu dünn werden. Der beste Zeitpunkt für den Beschnitt ist im Sommer kurz nach Ende der Blütezeit. Dann besteht kein Risiko, dass Sie unabsichtlich die Knospen der nächsten Blüten zerstören.

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Bildquellen:

© pixabay.com/berger_anja

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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