Rotkohl, auch Blau- oder Rotkraut genannt, ist ein klassisches Gemüse der herbstlichen und winterlichen Saison. Er dient oft als Beilage zu Festessen und kann in der Küche vielseitig verarbeitet werden. Neben der frischen Zubereitung lässt sich das Gemüse mit wenigen Zutaten und einem geringen Aufwand einlegen. Konservierter Rotkohl besitzt einen köstlich süß-sauren Geschmack, beeindruckt mit einer kräftig violetten Farbe, vielen Vitaminen und einer langen Haltbarkeit.
Zutatenliste
Eingelegter Rotkohl hat einen ausgezeichneten Geschmack und lässt sich mit einer einfachen Zutatenliste zubereiten. Folgende Zutaten und Kochutensilien werden für das Rezept benötigt:
- 1 kg Rotkohl
- 15 g Salz
- 4 Lorbeerblätter
- 2 Wacholderbeeren
- 1 TL Kümmel
- 2 Kochtöpfe
- 4 – 5 Einmachgläser mit Deckel
Vorbereitungsarbeiten
Im ersten Schritt der Zubereitung sollten Sie die Einmachgläser sterilisieren, um sie zuverlässig von Bakterien sowie Keimen zu befreien und um das Rotkraut möglichst lange haltbar zu machen. Waschen Sie die Einmachgläser dazu gründlich mit Wasser und Spülmittel aus und legen Sie sie anschließend in einen großen, mit Wasser gefüllten Kochtopf. Die Gläser müssen vollständig mit Wasser bedeckt sein.
Erhitzen Sie das Wasser und kochen Sie die Gläser für etwa fünf Minuten ab. Nehmen Sie den Topf danach vom Herd, entnehmen Sie die Gläser vorsichtig und lassen Sie sie auf einem Küchentuch trocknen. Sobald die Einmachgläser vollständig getrocknet sind, kann der eingelegte Rotkohl für einen längeren Zeitraum in ihnen aufbewahrt werden.
Einlegen des Rotkrauts

Für das eigentliche Einlegen muss Rotkohl sorgfältig gewaschen und in möglichst feine Streifen geschnitten werden. Vermischen Sie die Rotkrautstreifen mit zehn Gramm Salz und stampfen Sie ihn danach so lange, bis sich ausreichend Saft gebildet hat. Vermengen Sie den Kümmel, die Lorbeerblätter und die Wacholderbeeren mit dem Rotkraut.
Das Gemisch kann im nächsten Schritt in die Einmachgläser gefüllt werden. Kochen Sie einen halben Liter Wasser mit fünf Gramm Salz auf und gießen Sie das heiße Salzwasser vorsichtig in die gefüllten Einmachgläser, bis das Rotkrautgemisch bedeckt ist. Die Einmachgläser müssen anschließend luftdicht verschlossen und für etwa vier Wochen an einem kühlen Platz gelagert werden. Das eingelegte Kraut lässt sich anschließend ähnlich wie Sauerkraut als Beilage verwenden.
Expertentipp
Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Varianten, um Ihren Rotkohl einzulegen. Eine weitere Möglichkeit ist das Einlegen von Rotkraut mit Weinessig. Auch beim Würzen bietet es sich an, verschiedene Zutaten auszuprobieren. Nutzen Sie zum Beispiel Chilischoten für scharfes Rotkraut oder Koriandersamen und Ingwer für eine asiatische Rotkraut-Variante.
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