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Gemüsepflanzen

Rucola richtig lagern

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Rucola richtig lagern

Wer kennt es nicht: Man möchte eine Hand Rucola an seinen Salat geben. Der Rest der 500-Gramm Packung landen danach im 0° Grad-Fach des Kühlschranks und taucht erst wieder aus diesem auf, wenn der sich darin befindende Rucola matschig und ungenießbar geworden ist. Dennoch sollten Sie Rucola nicht direkt wegschmeißen, wenn Sie etwas von der scharfen Garten-Senfrauke übrighaben. Der folgende Ratgeber gibt Ihnen wichtige Tipps zur richtigen Lagerung der beliebten Salatbeilage:

Die richtige Lagerung

Die richtige Lagerung


Die Rucola-Pflanze ist ein sehr gesundes und häufig zum Einsatz kommende Blattgemüse: Der leicht würzig-scharfe Geschmack macht sich im frischen Zustand der Rauke besonders gut in Salat, Gemüsespeisen und zum Würzen verschiedener Fleischgerichte. Zudem gilt bei Rucola ebenso wie bei jeder anderen Gemüseart: Je frischer die Salatpflanze, desto wertvoller und höher ist ihr Gehalt an Vitaminen und Nährstoffe, welche in ihr enthalten ist.

Egal ob Sie den Rucola selbst im Garten anbauen und frisch verarbeiten können, oder ob Sie ihn in Schalen aus dem Supermarkt erwerben: Nicht immer kann man zuvor die korrekte Menge, die für die Zubereitung eines Gerichtes benötigt wird, vorhersagen. Wie sollte man aber das Blattgemüse aufbewahren, damit es möglichst lange frisch und genießbar bleibt? Zunächst muss man vorweg erwähnen, dass man grundsätzlich Blattgemüse nicht sehr lange aufbewahren kann und sollte. Denn bei jeder Sorte von Salat gilt: Er wird schnell welk, verliert an Geschmack (wird lasch) und die gesunden Inhaltsstoffe treten aus ihm heraus. Daher werden Sie die leckere Senfrauke leider nicht länger als drei Tage aufbewahren können, um sie in voller Intensität genießen zu können.

So gelingt die richtige Aufbewahrung

So gelingt die richtige Aufbewahrung
1. Sie sollten den Rucola vor der Lagerung zunächst gründlich putzen: Entfernen Sie dazu eventuell am Blattgemüse vorhandene Fäulniserreger (dunkle Stellen, Erde, Tierchen etc.), welche zu einem schnellen Verderben führen könnten.

2. Lassen Sie anschließend den Salat gut abtropfen bis er vollständig getrocknet ist. Um diesen Prozess zu beschleunigen, können Sie auch eine Salatschleuder anwenden.

3. Sortieren Sie nun gelbe oder verwelkte Blätter und diejenigen mit braunen Stellen aus und entsorgen Sie diese auf dem Kompost oder im Restmüll.

4. Nun sollten Sie den Rucola in einem Salatbeutel bzw. Frischhaltebeutel oder einem wiederverschließbaren Behältnis aus Kunststoff legen.

5. Anschließend legen Sie das Blattgemüse in seinem Behälter in das Gemüsefach Ihres Kühlschranks.

Bei dieser Lagerung ist es wichtig, dass der Rucola nicht von anderen Lebensmitteln niedergedrückt wird bzw. er diese berührt. Denn die Senfrauke neigt schnell zu Druckstellen und kann nur einige Tage frisch bleiben, wenn sie genug Platz im Gemüsefach haben kann (am besten ganz oben hinlegen).

Achtung: Auf keinen Fall sollte man Rucola einfrieren! Das Blattgemüse würde nach dem Auftauen matschig werden, seinen Geschmack verlieren und somit ungenießbar sein.

Expertentipp

Alternativ können Sie den frischen Rucola auch in Sonnenblumen- oder Rapsöl einige Monate einlegen. Bei dieser Methode nimmt das Öl die leichte würzig-scharfe Geschmacksnote des Salats an.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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