Die Schafgarbe (Achillea) findet man heute in vielen Gärte, da sie eine robuste und äußerst farbenfrohe Staude ist. Sie zählt zu der Familie der Korbblütler. Die mehrjährige und ausdauernde Pflanze kann je nach Sorte und standörtlichen Bedingungen eine Größe von 50 Zentimetern bis zu einem Meter erreichen. Ihre Ursprünge hat die Art in Eurasien und in Nord- und Mittelamerika. Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt damit in den gemäßigten Klimazonen.
Aussehen
Die Blätter der Schafgarbe, die nahe am Stängel anliegen, sind lanzettlich und stark gefiedert. Ein Blatt kann aus über 15 Fiederpaaren bestehen. Ein Blatt scheint daher aus unzähligen kleinen zusammengesetzt zu sein. Je nach Sorte oder Art kann das Laubblatt graugrün oder grün sein. Am Boden bildet sich eine Blattrosette aus, aus der sich ein kräftiger und behaarter Stängel entwickelt. Der Blütenstand am Ende des Stängels besteht aus vielen kleinen Blüten. Jede Blüte hat nur einen Durchmesser von wenigen Millimetern. Typisch für die Familie der Korbblütler sind die doldenrispenartigen Blütenstände. Der gesamte Blütenstand setzt sich aus zahlreichen Teilblütenständen zusammen. Jede Blüte wird von äußeren Zungen- und inneren Röhrenblüten aufgebaut. Die Schafgarbe je nach Sorte in vielen verschiedenen Farben blühen.
Farbspektrum der Blüte
Das Farbspektrum reicht von Rosa bis hin zu leuchtendem Karminrot. Das gesamte Blütenkörbchen der Gemeinen Schafgarbe ist weiß oder leicht rosa in seiner Erscheinung. Ein sehr schönes Farbenspiel im Garten bieten mehrfarbige Hybriden. Die Goldgarbe sorgt im Garten für intensive Gelbakzente. Die Blüten erscheinen im späten Frühjahr und können bei vielen Sorten sogar bis in den September reichen. Die Pflanze besitzt einen charakteristischen aromatischen Duft, der bereits beim Zerreiben der Pflanzenteile entsteht. Der aromatische Duft zieht Insekten beinahe magisch an. Die winzigen Früchte, die sich im Herbst nach der Blüte ausbilden, sind gelb oder erscheinen silbergrau.
Standorte

Die Gemeine Schafgarbe, auch Achilleskraut genannt, ist eine typische Art der Wiese und Weiden. In trockenen Lebensräumen wie Halbtrockenrasen und Wegrändern kann man sie natürlicherweise ebenfalls finden. Die Arten der Schafgarbe stellen wenig Ansprüche an ihren Standort. Sie bevorzugt sonnige Standorte im Beet oder in der Freifläche. Der Boden sollte durchlässig, sandig und stickstoffhaltig sein für ein gutes Wachstum. Arten mit grünen Blättern kommen im Gegensatz zu graublättrigen Arten mit etwas feuchteren Böden aus. Die Pflanzen sind jedoch empfindlich gegen Staunässe.
Expertentipp – Pflege
Die Schafgarbe kann meistens im Garten eine begrenzte Lebensdauer. Meist erreicht sie etwas fünf Jahre. Um auch weiterhin an der vielblütigen Pflanze Freude zu haben, kann diese in regelmäßigen Abständen geteilt werden. Die Teilung der Pflanze sollte im Frühjahr oder im Frühherbst nach der Blütezeit geschehen. Um die Bildung dichter Blütenstände zu unterstützen, können schwache Triebe entfernt werden. Durch das Entfernen bereits verblühter Dolden kommt es zu einer Nachblüte. So kann die Blütezeit verlängert werden. Vor einem Neuaustrieb der Staude sollte diese im Winter oder direkt im Frühjahr bis auf die Basis zurückgeschnitten werden.
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