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Unkraut, Moos & Schimmel

Schimmel bei Kresse erkennen und vermeiden

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Schimmel bei Kresse erkennen und vermeiden

Schimmel bei Kresse zu erkennen und zu vermeiden ist nicht immer einfach, denn aufgrund des großen Wasserbedarfs steht ständig feuchtes Substrat als Basis für die Ausbreitung der Sporen zur Verfügung. Das ist bereits bei der Keimung der Fall, wenn Samen oder Jungpflanzen noch zusätzlich abgedeckt sind. Doch mit ein paar einfachen Kniffen lässt sich das Problem vermeiden.

Schimmel bei Kresse erkennen – so geht’s

Schimmel bei Kresse erkennen - so geht's


Sobald sich der Schimmelpilz ausbreitet, ist das Erkennen des Befalls vergleichsweise einfach. Gesunde Kresse riecht frisch, würzig und leicht scharf. Fäulnis oder Schimmel machen sich hingegen durch die folgenden Anzeichen bemerkbar:

  • muffiger, modriger und unangenehmer Geruch
  • weißer Belag auf dem Substrat
  • gestörtes Wachstum der Pflanzen

Gerade bei Sprossen und relativ jungen Kressepflanzen kann es sogar zum Eingehen der Gewächse kommen.

Mögliche Ursachen für Schimmel

Mögliche Ursachen für Schimmel
Schimmelsporen finden sich überall in unserer Umgebung. Landen sie auf einem entsprechenden Nährboden, können sie sich von hier ausbreiten und zur Gefahr für andere Gewächse sowie für die eigene Gesundheit werden.

Zu den potenziellen Ursachen für einen Befall gehören unter anderem:

  • dauerhaft nasse Erde oder Staunässe
  • zu hohe Luftfeuchtigkeit beziehungsweise fehlende Belüftung
  • verunreinigtes Substrat

Hieraus leiten sich entsprechende vorbeugende Maßnahmen ab.

Schimmel bei der Kresse verhindern

Schimmel bei der Kresse verhindern
Aufgrund der sehr zarten Sprossen und Jungpflanzen ist eine Rettung der Gewächse nach der Ausbreitung des Schimmels kaum mehr möglich. Bereits das Umsetzen in frisches und steriles Substrat gestaltet sich schwierig und erzeugt oftmals noch mehr Schaden. Wichtig ist daher die richtige Vorbeugung.

Dafür sind die folgenden Punkte entscheidend:

Sterile Erde

Vor der Aussaat sollte das Substrat am besten sterilisiert werden. Hierfür reicht ein Backofen oder eine Mikrowelle aus.

Pflanzabstand einhalten

Die Samen sollten sich nicht überdecken und nicht zu nah beieinander liegen. Andernfalls wird es selbst mit zusätzlicher Belüftung schwierig bis unmöglich, ausreichend Luft an die Erde gelangen zu lassen.

Abdeckung abnehmen

Während der Keimung wird bei Kresse häufig empfohlen, eine Abdeckung in Form einer Glasplatte, Plexiglas oder Folie zu verwenden. Sie stellt sicher, dass Temperatur und Luftfeuchtigkeit stabil und hoch bleiben. Genau diese Abdeckung sollte aber wenigstens einmal täglich entfernt werden, um eine zu hohe Feuchtigkeit zu vermeiden.

Staunässe vermeiden

Auch wenn die Kresse feuchte Erde benötigt, nass darf diese nicht sein. Gegossen wird daher vorsichtig und nach Bedarf – auf keinen Fall aber schwimmend. Überschüssiges Wasser sollte zudem gut abfließen können.

Darüber hinaus spielt die Wahl des Standortes eine entscheidende Rolle. Je wärmer und heller dieser ist, umso höher ist der Wasserbedarf. Wird die Kresse hingegen im Herbst oder Winter auf der Fensterbank gezogen, reicht das natürliche Licht in der Regel nicht aus. Die Gefahr für Schimmel ist dann erhöht, wenn die Wassermenge nicht angepasst wird.

Expertentipp

Selbst neu gekaufte Anzuchterde sollte in jedem Fall sterilisiert werden. Denn in der Folienverpackung können sich die Sporen des Schimmels über längere Zeit ausbreiten und somit die Samen und Jungpflanzen erheblich schwächen. Nicht immer ist das direkt am Geruch oder einem Belag zu erkennen. Diese Anzeichen stellen sich meist erst später ein.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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