Beim Anblick der leuchtend gelben Sonnenblumen geht die Sonne auf. Kein Wunder also, dass die schöne Pflanze auf sämtlichen Gemälden und Stoffen erscheint. Um die Farbenpracht länger zu genießen, müssen Sie nicht ständig neue Pflanzen kaufen. Sie haben die Möglichkeit, die Sonnenblumen oder Teile von ihnen zu trocknen, um diese zu dekorativen Zwecken zu nutzen. Wie Sie dabei vorgehen können, erfahren Sie hier.
Den gesamten Blütenkopf der Sonnenblume trocknen
In einer Vase dekoriert die Sonnenblume den Raum auf besondere Weise. Damit die Freude lange erhalten bleibt, können Sie die Blütenköpfe der Sonnenblume trocknen. Ernten Sie hierfür kleine bis mittelgroße Sonnenblumen die sich gerade erst öffnen. Hier besteht auch nicht die Gefahr herausfallender Samen.
- Schneiden Sie die Sonnenblume mit einer scharfen Gartenschere ab. Achten Sie darauf, dass etwa 15 Zentimeter vom Stiel an der Blume verbleiben.
- Entfernen Sie alle toten Blätter am Blütenkopf der Sonnenblume.
- Hängen Sie die Sonnenblumen beispielsweise mit Küchengarn einzeln kopfüber an einem dunklen und trockenen Ort auf. Hier eignet sich der Dachboden ebenso gut wie ein unbenutzter Kleiderschrank.
- Alternativ können Sie bis zu drei Sonnenblumen zu einem Strauß zusammenbinden und kopfüber aufhängen. Achten Sie jedoch darauf, dass sich die Blütenköpfe nicht gegenseitig berühren.
- Kontrollieren Sie die Sonnenblumen regelmäßig und entfernen Sie eventuell schimmelnde Blütenteile.
- Der Vorgang der Trocknung nimmt etwa zwei bis drei Wochen in Anspruch.
Die Blütenblätter der Sonnenblume trocknen

Die großen gelben Zungenblüten der Sonnenblume eignen sich wunderbar für dekorative Zwecke. Auch diese können Sie trocknen, um sie für die Zukunft haltbar zu machen.
- Suchen Sie sich einen Blütenkopf mit möglichst hellen und unbeschädigten Blütenblättern heraus.
- Zupfen Sie die Blütenblätter vorsichtig mit den Fingern heraus und achten Sie darauf, diese nicht zu beschädigen.
- Breiten Sie die Blüten einlagig auf Küchenpapier oder Löschpapier aus und bedecken Sie diese mit selbigem. Auf diese Weise können Sie auch mehrere Schichten übereinander stapeln.
- Damit die Blütenblätter sich während des Trocknens nicht verformen, sollten Sie diese beschweren. Glatte und schwere Gegenstände wie beispielsweise Bücher eignen sich hierfür sehr gut.
- Kontrollieren Sie die Blüten während der nächsten zwei bis drei Wochen regelmäßig. Sobald diese sich nicht mehr feucht anfühlen, ist die Trocknung abgeschlossen.
- Entnehmen Sie die Blütenblätter vorsichtig. Im Anschluss können Sie diese zum Dekorieren verwenden.
- Auch die grünen Blätter der Sonnenblume können Sie auf diese Weise trocknen.
Sonnenblumen aufgrund der Samen trocknen

Die Sonnenblume ist nicht nur ein optischer Hingucker, sondern trägt auch wertvolle Samen in sich. Diese eignen sich nicht nur als Vogelfutter, sondern schmecken auch als Zutat im Müsli oder Salat köstlich. Die Anwendungsgebiete der kleinen Samen sind vielfältig. Sie müssen die Sonnenblumenkerne nicht zwingend kaufen, sondern können diese selbst gewinnen, indem Sie die Sonnenblumen trocknen.
- Schneiden Sie die welken Sonnenblumen mit einer scharfen Gartenschere ab. Lassen Sie auch hier einen Stiel von mindestens 15 Zentimetern am Blütenkopf.
- Stülpen Sie eine Papiertüte über den Kopf der Blume.
- Hängen Sie die Sonnenblumen anschließend mit Küchengarn kopfüber an einen trockenen Ort.
- Der Großteil der Kerne löst sich bei der fertig getrockneten Blume von alleine und fällt in die Tüte. In der Blüte festsitzende Kerne können Sie per Hand oder mit einer Gabel entfernen, indem Sie über die Blüte reiben.
Expertentipp
Achten Sie darauf, dass die getrockneten Sonnenblumen keine Feuchtigkeit abbekommen. Um ein Verblassen der hübschen Blüten zu vermeiden, sollten Sie die Pflanzen zudem keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen.
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