Der Weißdorn (Crataegus) gehört zur Gattung der Kernobstgewächse und ist in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel natürlich verbreitet. Weißdorne (Trivialname), von denen es etwa 200 bis 300 Arten gibt, tragen weiße oder rosafarbene Blüten, bzw. kleine Apfelfrüchte. Da diese beerenartig anmutenden Früchte verlockende Farben tragen, in der Regel rot oder orange, manchmal aber auch gelb, blau oder schwarz, fragen sich viele Menschen ob der Weißdorn giftig oder essbar ist.
Erkennungsmerkmale des Weißdorns
Weißdorn steht in der freien Natur häufig am Waldwegesrand. Die kleinen Blüten sitzen büschelartig am Strauch und seine Früchte, die im Spätsommer und im frühen Herbst reifen, sind meist nicht mehr als 2 Zentimeter groß und enthalten ein bis fünf Steinkerne. Bei der Ernte sollten Sie Vorsicht walten lassen, denn die meisten Weißdorne tragen, wie der Name der Sträucher bereits vermuten lässt, etwa 2,5 Zentimeter lange Dornen.
Der Verzehr des Weißdorns

Die Apfelfrüchte des Weißdorns sind nicht giftig, sondern essbar und zeichnen sich meist durch einen mehligen, selten saftigen Geschmack aus. Die kleinen Früchte werden in der Regel ab September reif.
Verwendungszwecke des Weißdorns

Aus Weißdornfrüchten lassen sich eine Vielzahl schmackhafter Leckereien zubereiten. Dazu zählen zum Beispiel Sirupe, Liköre oder Marmeladen. Aber auch ein Frischsaft lässt sich durch das Pressen der Apfelfrüchte herstellen. Gut zu wissen – in Rezepten wird häufig von Weißdornbeeren statt Apfelfrüchten gesprochen.
Auch für medizinische Zwecke wird der Weißdorn bisweilen genutzt. Hier werden sowohl die Blätter als auch die Blüten des Strauches verwendet. Besonders in Sachen Herzgesundheit werden solche Weißdornzubereitungen, zum Beispiel in Form von Tees oder Tabletten, gern genutzt.
Expertentipp
Der robuste Weißdorn ist relativ anspruchslos, was seine Pflege betrifft. Für eine schöne Blüte pflanzen Sie ihn am besten an einen sonnigen Standort. Sie können ihn einzeln oder als Hecke kultivieren. In nährstoffreichen Boden gepflanzt, benötigt er in der Regel keinen Dünger.
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