Ahorn ist eine heimische oder zumindest aus ähnlichen Breitengraden stammende Pflanze, die bestens für die Auspflanzung in Gärten geeignet ist. Doch nicht überall in Deutschland herrschen ideale Bodenbedingungen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wann Ahorn besser im Kübel kultiviert wird und welches Substrat er bevorzugt.
Allgemeine Ansprüche
Grundsätzlich sind alle Ahornarten nicht sehr anspruchsvoll, was den Boden betrifft. Sie kommen mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Substraten zurecht, solange sie keiner Staunässe ausgesetzt sind und genügend Nährstoffe vorfinden.
Zu Problemen kommt es üblicherweise in verdichteten Lehmböden und sehr nährstoffarmen Sandböden. Aber auch Standorte, die von Pflastersteinen oder von versiegelten Betonflächen umgeben sind, sind für die meisten Ahornarten ungeeignet. An diesen Standorten dort lassen sich meist große Pflanzkübel für die Bäume aufstellen.
Feldahorn
Feldahorn fühlt sich in kalkreichen, tiefgründigen Böden besonders wohl. Deshalb gedeiht er vor allem in den Alpen und Regionen mit hartem Wasser. Sie können den Baum jedoch mit Pflanzenkalk aus dem Fachhandel versorgen, um die Erde an seine Bedürfnisse anzupassen.
Spitzahorn
Spitzahorn kommt mit fast allen heimischen Böden zurecht, solange sie locker und durchlässig genug sind. Er bevorzugt kalkhaltige Lehmböden und verträgt weder Torf- noch Moorböden.
Bergahorn
Auch der Bergahorn ist wenig wählerisch, hat es jedoch gern etwas feuchter, solange es nicht zu Staunässe kommt. Er kann auch über fließendem Grundwasser gesetzt werden. Tiefgründige, kalkreiche Böden eignen sich am besten. In trockenen Substraten gedeiht er dagegen schlecht. Aufgrund des hohen Platzbedarfs seiner Wurzeln ist er zudem für die Kübelhaltung wenig geeignet.
Expertentipp
Wählen Sie für sandige, kalkarme Regionen einen Fächerahorn, einen Goldahorn oder einen Japanischen Ahorn aus. Diese Arten sind etwas wählerischer was den pH-Wert betrifft, da sie keine deutlich sauren Böden vertragen und bevorzugen im Gegensatz zu den meisten einheimischen Ahornbäumen keinen Kalk.
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