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Kräuterpflanzen

Welche Teile des Rosmarin sind essbar?

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Welche Teile des Rosmarin sind essbar

Duft und Geschmack des Rosmarin rufen leicht Erinnerungen an ein gutes Essen im Restaurant oder den Urlaub auf einer griechischen Insel wach. In den Küchen Südeuropas gehört der Strauch schon seit jeher in den Gewürzschrank. Während er dort häufig wild an den Küsten des Mittelmeers wächst, hat er auch einen festen Platz in den Kräutergärten des restlichen Europas erobert.

Was macht Rosmarin so besonders?

Was macht Rosmarin so besonders


Das Geheimnis steckt in den Blättern. Sie sind lanzettförmig, auf der Oberseite dunkelgrün und fein behaart auf der Unterseite. In ihnen speichert die Pflanze die ätherischen Öle, die Duft, intensiv würziges Aroma und sogar Heilkraft ausmachen. Letztere erstreckt sich vor allem auf Magen-Darm-Beschwerden wie Völlegefühl. Als Gewürz wird Rosmarin besonders bei Fleisch- und Kartoffelgerichten verwendet, kann aber ebenfalls als Tee oder in Desserts genutzt werden. Selbst die Aromatherapie schätzt das Rosmarinöl. Dabei sind es nicht nur die Blätter, die vom Menschen genutzt werden können.

Was ist alles essbar?

Was ist alles essbar
Sowohl die Blätter, als auch Stängel und Blüten können in normaler Menge verzehrt werden, ohne dass es für den Menschen bedenklich wäre. Allerdings eignen sich die harten Stängel nur zum Würzen und nicht zum Mitessen. Landen sie auf dem Teller, sind sie nur als Dekoration gedacht. Die Rosmarinblätter können fein gehackt in Soßen und sogar süßen Speisen problemlos mitgegessen werden und entfalten ihr herrliches Aroma.

Auch die Blüten des Rosmarinstrauchs sind für den Menschen ungiftig und können gefahrlos verspeist werden. Dabei eignen sie sich durch ihre zierliche Form perfekt zum Garnieren von Salaten oder auch als frische Beilage zu jedem anderen mit Rosmarin gewürzten Gericht. Gekocht werden, sollten sie nicht, da sie sonst ihren feinen Geschmack verlieren.

Wann wird geerntet?

Wann wird geerntet
Der Rosmarinstrauch wächst umso voller und gesünder, wenn er regelmäßig zurückgeschnitten wird. So wird ebenfalls einem übermäßigen Verholzen vorgebeugt. Kürzen Sie hierfür im Frühjahr alle Triebe des vorherigen Jahres. Der Rückschnitt sollte aber unbedingt erst nach der Blüte erfolgen. Ein blühender Rosmarinstrauch ist in jedem Fall eine Bereicherung für den Garten. Er zählt als Bienenweide und sein Geschmack verändert sich durch die Blüte nicht.

Für die Küche lassen sich die Stängel und Blätter ganzjährig ernten. Die Blüten können zumeist von März bis Mai gesammelt werden. Ihre Farbe variiert zwischen den verschiedenen Rosmarinsorten von weiß, rosa, hellblau bis violett.

So machen Sie Rosmarin länger haltbar

Sollten Sie mehr geerntet haben, als Sie verarbeiten können, bietet es sich an Rosmarinzweige zu trocknen oder einzufrieren. Auch eingelegt in Öl können sie haltbar gemacht werden.

Die Blüten verlieren schnell ihr Aroma und sollten lieber direkt nach der Ernte verzehrt werden.

Expertentipp

Um einen hohen Anteil an ätherischen Ölen in der Rosmarinpflanze zu erreichen und damit das intensivste Aroma zu erhalten, sollten Sie am Morgen zur Gartenschere greifen. Über den Tag lässt die Sonne sonst einen Teil der Öle verdunsten. Verwenden Sie eine scharfe Schere und beachten Sie, dass eine frische Schnittstelle nicht durch Regen feucht werden sollte, um ein Infektion der Pflanze mit Pilzen zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Was gibt es beim Trocknen von Rosmarin zu beachten?

Ernten Sie hierfür am besten Rosmarinzweige und nicht einzelne Blätter. Säubern Sie die Zweige ohne Wasser und lassen Sie sie danach lichtgeschützt trocknen. Anschließend können Sie den Rosmarin in einem luftdichten Behälter einlagern und bei Bedarf zum Würzen verwenden.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Correcaminos112

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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