Bereits bei den alten Römern hatte der Rosmarin symbolische Bedeutung und wurde mit der Liebe und der Sinnlichkeit in Verbindung gebracht. Im Mittelalter schätzen belesene Mönche den Rosmarin wiederum für seine Heilkräfte. Heutzutage ist der Rosmarin in vielen Küchen dank seines Aromas zum unverzichtbaren Begleiter für mediterrane Speisen geworden. Wer sich für die Pflanze entscheidet, muss von der Standortauswahl bis zur Pflege und Bewässerung jedoch einiges beachten. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.
Der richtige Standort für Rosmarin
Als waschechter Südländer benötigt der Rosmarin viel Sonne. Sie sollten die Pflanze daher in südlicher Richtung, beispielsweise vor einer Trockensteinmauer oder in einem mediterranen Beet pflanzen. Die Lage sollte relativ geschützt sein. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass der Rosmarin den Tag über ausreichend Sonne erhält. Diesbezüglich zeigt sich die Pflanze sehr hungrig und geht am vollsonnigen Standort optimal auf. Die nadelförmigen Blätter der Pflanze sind typisch für das Klima in seiner Heimat und helfen dem Rosmarin dabei, möglichst wenig Wasser verdunsten zu lassen. Aufgrund seiner Herkunft eignet sich der Rosmarin hervorragend für eine Begleitung von Salbei, Thymian, Lavendel und anderen trockenheitsliebenden Pflanzen. Alternativ lässt sich die Pflanze auch hervorragend im Kübel auf der sonnigen Terrasse platzieren.
Ein geeignetes Substrat wählen

Neben dem richtigen Standort spielt ebenso der Boden, in den sich die Wurzeln des Rosmarins vergraben wollen, eine wichtige Rolle. In der Natur wächst die Pflanze bevorzugt an kalkreichen, steinigen und trockenen Standorten wie den mediterranen Macchien Portugals, Italiens und Frankreichs. Im Garten verwenden sie daher am besten ein lockeres, durchlässiges Substrat mit hohem Sandanteil und guter Drainage. Staunässe und feuchte Böden sind in jedem Fall zu vermeiden, wohingegen mineralische Erden besser geeignet sind. Auch in der Kräuterspirale gibt das Kraut eine gute Figur ab.
Rosmarin optimal pflegen

Anders als etwa Basilikum ist Rosmarin eine genügsame Pflanze. Im Frühjahr freut sich das Gewächs aber durchaus über eine schonende Düngergabe mit Kompost, um neue Wurzeln zu bilden. Ansonsten können Sie den Rosmarin im Garten weitestgehend freien Lauf lassen. Gießen Sie gelegentlich, sobald die Erde zu stark austrocknet, vermeiden aber in jedem Fall Staunässe.
Expertentipp
Rosmarin freut sich über neutrale bis alkalische Böden. Düngen Sie die Pflanze zur Unterstützung daher gelegentlich mit kalkhaltigen Eierschalen.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft muss Rosmarin gegossen werden?
Rosmarin verträgt durchaus Trockenphasen, daher reichen regelmäßige Wassergaben alle zwei bis drei Wochen.
Ist Rosmarin winterhart?
Spezielle Züchtungen des Rosmarins, z.B. Blue Winter, sind winterhart und können bedenkenlos den Winter im Freien überstehen. Die meisten Sorten brauchen jedoch einen Frostschutz und überwintern bestenfalls im Kübel.
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