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Exotische Pflanzen

Melonen im Gewächshaus richtig anbauen

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Melonen im Gewächshaus richtig anbauen

Hierzulande gelingt der Anbau von Melonen im Freiland nur, wenn es ausreichend warm ist. Deshalb stehen im Gewächshaus die Chancen besser, vollreife Melonen ernten zu können. Niedrige Temperaturen lassen sich ausgleichen und die Anbausaison verlängert sich.

Pflanzen vorziehen

Pflanzen vorziehen


Etwa ab Mitte März kann das Vorziehen beginnen. Mit kleinen Aussaattöpfen, die sich später zersetzen, und spezieller Vermehrungserde geht das am besten. In jeden Topf kommen zwei bis drei Samen. Damit der Samen keimt, muss der Aufstellort hell sein. Eine Fensterbank ist ideal. Die Erde in den Töpfchen ist stets gleichmäßig feucht zu halten. Liegt die Temperatur zwischen 22 und 25 Grad, zeigen sich schon nach wenigen Tagen die Keimblätter. Sind mehrere Samen in einem Topf aufgegangen, müssen die Jungpflanzen pikiert werden, bevor sie in Pflanztöpfe kommen. Innerhalb von vier Wochen sind sie dann bereit für das Auspflanzen ins Gewächshaus.

Jungpflanzen ins Gewächshaus pflanzen

Jungpflanzen ins Gewächshaus pflanzen
Auch im Gewächshaus benötigen die Melonen einen nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Staunässe mögen sie nämlich nicht. Der Boden kann vorab mit Kompost angereichert werden.

Die Jungpflanzen sind in einem Abstand von 80 bis 100 cm zu setzen. Damit sie nicht auf der Erde wachsen, ist für Kletterhilfen zu sorgen. Das können Spaliere sein. Außerdem ist es möglich, Schnüre zu spannen. Diese müssen aber einiges aushalten, denn die Melonen können recht schwer werden. Wachsen die Melonen im Boden, kann es passieren, dass die Früchte faulen. Um das zu vermeiden, sollten die Früchte auf Stroh liegen.

Melonen pflegen

Melonen pflegen
Melonen brauchen neben gutem Boden, Sonne und Wärme ausreichend Wasser. Am besten ist es, den Wurzelbereich morgens zu wässern. Das Gießwasser sollte nicht zu kalt sein, denn das verursacht Temperaturschwankungen, die der Pflanze nicht gut bekommen. Das frische Wasser aus der Leitung muss sich also in der Gießkanne ein wenig aufwärmen können. Auch Regenwasser aus der Tonne kommt infrage.

Außerdem benötigt die Melone in der Wachstumszeit alle zwei Wochen einen organischen Dünger. Gemüsedünger oder Tomatendünger, der ins Gießwasser kommt, ist ideal. Ein Langzeitdünger kann ebenfalls Verwendung finden.

Das Entspitzen im Juni kann im Gewächshaus entfallen, damit die Pflanzen beizeiten das Rankgitter erklimmen. Die Seitentriebe sollten aber ab dem vierten Blatt entfernt werden.

Expertentipp

Unter Glas ist die Befruchtung der Blüten nicht einfach. Damit Insekten in das Gewächshaus kommen können, müssen deshalb Fenster und Türen in der Blütezeit tagsüber geöffnet sein. Mit einem Wattestäbchen kann eine Befruchtung von Hand versucht werden.

Häufig gestellte Fragen

Wann sind die Melonen reif?

Das erste Anzeichen sind gelbe oder welke Blätter um die Frucht herum. Erklingt beim Klopfen mit den Fingerknöcheln ein tiefer Ton, sollte die Melone reif sein. Auch der typische Melonenduft muss auszumachen sein.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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