Forsythien erfreuen sich hierzulande größter Beliebtheit und sind für viele Gartenbesitzer der Inbegriff des Frühlings schlechthin. Die blühfreudigen Ziersträucher sind robust und kommen mit nahezu jedem Boden zurecht. Forsythien, auch Goldflieder oder Goldglöckchen genannt, gehören zur Familie der Ölbaumgewächse. Forsythien lassen sich auch für einige Jahre in großen Pflanzgefäßen auf Balkonen und Terrassen halten. Besonders schön sind Zwergsorten, aber auch Varianten mit mehrfarbigem Laub. Die pflegeleichten Sträucher sind sommergrün und können hervorragend als Sichtschutz dienen.
Wie pflanze ich Forsythien in den Garten?
Das blühende Gehölz können Sie ganzjährig, sofern die Erde nicht gefroren ist, pflanzen. Das Ölbaumgewächs eignet sich sowohl als Solitär als auch für dichte Hecken in Kombination mit anderen Ziersträuchern oder immergrünen Pflanzen. Vor dem Einpflanzen sollte der Boden gut aufgelockert sein und sämtliches Unkraut beseitigt werden. Forsythien sind Tiefwurzler und aufgrund dessen muss das Pflanzloch eher breit als tief sein. Eine Drainageschicht aus Sand oder Kies ist empfehlenswert, wenn der Boden zu Verdichtungen neigt. Vor dem Einsetzen der Pflanzen sollte diese gründlich gewässert werden. Anschließend entfernen Sie den Topf und stellen den Wurzelballen in das vorgesehene Pflanzloch. Füllen Sie dieses mit hochwertigem Substrat auf. Als Starthilfe verwenden Sie speziellen Dünger für Sträucher und Hecken und gießen das Gehölz gut an. Forsythien sind meist im Topf erhältlich, seltener als wurzelnackte Sträucher.
Pflege und Rückschnitt von Forsythien

Gießen Sie im ersten Jahr nach der Einpflanzung bedarfsorientiert, sodass der Boden nicht völlig austrocknet. Hat sich die neue Pflanze am Standort etabliert, sind größere Mengen Wasser hilfreicher als tägliche kleine Gaben. Obwohl Forsythien anspruchslos sind, gedeihen Sie an nährstoffreichen Standorten deutlich besser, was sich am Blütenwachstum erkennen lässt. Dünger erhält das hübsche Ziergehölz nach der Blütezeit, damit sowohl das Bodenleben als auch die Humusbildung angeregt wird. Um die Hecke attraktiv zur Geltung zu bringen, lohnt ein jährlicher Rückschnitt. Ansonsten verkahlen oder vergreisen Ihre Forsythien und auch die Blühfreudigkeit lässt nach. Verwenden Sie sauberes, scharfes Werkzeug, um die alten Triebe oder Konkurrenztriebe zu entfernen. Auch alle überhängenden Äste des Gehölzes können abgeschnitten werden, damit die Hecke formschön zur Geltung kommt. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist direkt nach der Blüte im Mai.
Expertentipp
Am prächtigsten gedeihen die Zierpflanzen an sonnigen Standorten. An den Boden stellt das Ölbaumgewächs kaum Ansprüche. Achten Sie dennoch darauf, dass das Substrat am ausgewählten Platz nicht zu kalkig ist und dass das Ziergehölz genügend Wasser abbekommt. Wie die meisten Pflanzenarten verträgt die Forsythie keine Staunässe. Die Vermehrung von Forsythien ist sehr einfach, denn alle Arten bilden als Steckling oder Steckholz Wurzeln. Die Steckholzmethode wird meistens bei den höheren Sorten bevorzugt, während die schwächer wachsenden Gehölze durch leicht verholzte Stecklinge zu vermehren sind. Forsythien sind sehr robust und wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge.
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