Der hierzulande heimische Schneeball wird unter anderem auch als „Herzbeere“, „Gemeiner Schneeball“ oder „Drosselbeere“ bezeichnet. Nach seiner Blüte bildet der eindrucksvolle Strauch kleine, rote, durchscheinende Beeren aus, die eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel sind. Zusätzlich findet man in den Gärten beispielsweise auch den „Echten Gefüllten Schneeball“, der mit seinen kugeligen Blütenständen ebenfalls eine Augenweide ist, jedoch keine Früchte ausbildet.
Schneeball düngen?
Der Schneeball ist sehr anspruchslos. So genügt es, wenn im Freiland eingesetzte Sträucher im Frühling eine Gabe Hornspäne oder Kompost erhalten.
Zudem empfiehlt es sich, das Erdreich um den Strauch herum mit Rindenmulch abzudecken. Auf diese Weise wird nicht nur der Wuchs von Unkraut deutlich gehemmt, sondern der Schneeball erhält zudem wichtige Nährstoffe.
Schneeball im Topf

Der Schneeball kann nicht nur im Freiland, sondern ebenfalls im Kübeln kultiviert werden. Hier sollte ein hochwertiges Substrat verwendet und eine Drainage am Boden des Topfes nicht vergessen werden.
Am besten wird der Strauch so tief eingesetzt, dass sich zwischen Kübelrand und Substrat-Oberfläche wenigstens zwei Zentimeter Abstand befinden. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass nach dem Gießen Substrat und Wasser über den Topf fließen. Außerdem sollte der Kübel wenigstens die doppelte Größe wie der Pflanzballen aufweisen. Typisch für den Schneeball ist, dass er recht schnell an Gewicht sowie Umfang zulegt, sodass der Topf andernfalls bei Wind recht schnell umkippt.
Umgetopft wird entweder, wenn der Kübel zu klein geworden ist oder nach etwa drei Jahren.
Wie oft gießen?

Es ist wichtig, den Schneeball im Sommer in regelmäßigen Abständen zu gießen, da er anhaltende Trockenheit nicht verträgt. Besonders nach seiner Pflanzung hat der Strauch einen erhöhten Wasserbedarf. Allerdings bekommt ihm ebenfalls Staunässe nicht gut, sodass hier etwas Augenmaß gefragt ist.
Der Schneeball sollte dann gegossen werden, wenn die oberste Schicht seines Substrats bereits angetrocknet ist. Doch nicht während der warmen Jahreszeit, sondern ebenfalls im Winter ist es wichtig, dass der Wurzelballen des Strauchs nicht austrocknet. Aufgrund dessen sollte unbedingt auch an frostfreien Tagen ausreichend gegossen werden.
Expertentipp
Zwar sind die meisten Sorten winterhart, jedoch empfiehlt es sich, eine Schicht Kompost, Reisig oder Rindenmulch um den Strauch auszulegen, damit der Boden nicht austrocknet und der Strauch die kalte Jahreszeit gut übersteht.
Bei Kübelpflanzen verhält es sich dagegen anders: Ein im Topf kultivierter Schneeball sollte im Haus überwintern. Der Strauch bevorzugt während dieser Zeit einen hellen Standort und eine Temperatur von circa zehn Grad Celsius. Auch hier ist darauf zu achten, dass der Schneeball nicht austrocknet.
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