Ilex Crenata, die Japanische Stechpalme, ist auch als „Japanische Hülse“ oder als „Bergilex“ bekannt und zählt zu den Tiefwurzlern. Die langlebige Pflanze, deren Ursprung im japanischen Bergland liegt, hat sich auch im koreanischen und chinesischen Tiefland angesiedelt und bevorzugt feuchte Standorte. Die Ilex Crenata hat einen hohen Wasserbedarf und muss regelmäßig gegossen werden
Wissenswertes über die Japanische Stechpalme
Beim Ilex Crenata handelt es sich um einen Strauch, dessen Wuchshöhe zwischen einem und fünf Metern liegen kann. Die Pflanze, die dafür bekannt ist, langsam zu wachsen, legt pro Jahr rund zehn Zentimeter in Höhe und Breite zu. Die Seitenäste des Ilex Crenata können über die Jahre bis zu drei Meter breit werden. Die immergrüne Stechpalme verfügt über dichtes, mittel- bis dunkelgrünes Laub. Das Gewächs eignet sich als Heckenpflanze. Formschnitte sind möglich.
Die Japanische Stechpalme kommt als männliche und weibliche Pflanze vor, wobei die weibliche Ilex Crenata in den Monaten von September und November kleine, kugelrunde Steinfrüchte bildet, die lange am Strauch verbleiben. Die schwarzen Früchte sind zwar dekorativ, Sie sollten jedoch beachten, dass diese – ebenso wie die Blätter der Pflanze – giftig sind. Wer Kinder oder Haustieren hat, sollte darauf achten, dass sie weder Beeren noch andere Pflanzenteile verzehren. Selbst geringe Mengen können gefährliche Vergiftungen hervorrufen. Männliche Pflanzen tragen keine Beeren.
Ist die Ilex Crenata winterhart?

Ja, der Ilex Crenata verträgt problemlos auch niedrige Temperaturen und zählt zu den winterhärtesten Gewächsen seiner Art.
Die Japanischen Stechpalme verträgt Kälte bis zu -25 °Celsius.
Halten Sie die Pflanze im Kübel, so sollten Sie diese jedoch vor strengem Frost schützen, um zu verhindern, dass der Wurzelballen samt Topf durchfriert. Sorgen Sie für Kältedämmung und achten Sie darauf, dass die Pflanze keiner Zugluft ausgesetzt ist. Um die Wurzeln der Stechpalme zu schützen, können Sie den Kübel mit Schilf- oder Kokosmatten umwickeln, auch Jutesäcke eignen sich als Kälteschutz.
Zu beachten ist zudem, dass Japanische Stechpalmen im Kübel während der Wintermonate nicht in die pralle Sonne dürfen. An zu sonnigen Standorten kann es schnell zu Frostschäden kommen. Fallen Ihnen schlappe Blätter an Ihrer Pflanze auf, so sollten Sie diese sofort ins Haus holen und für die Dauer von ein bis zwei Wochen an einen hellen Ort stellen. Die Raumtemperatur sollte nicht über 7 °C liegen.
Expertentipp
Ihre Japanische Stechpalme gefällt Ihnen so gut, dass Sie gerne noch weitere Pflanzen ihrer Art hätten? Kein Problem, der Ilex Crenata lässt sich leicht durch Steckhölzer vermehren. Schneiden Sie dazu in den Sommermonaten Juli oder August etwa 15 Zentimeter lange Triebe aus der Pflanze. Ideal ist es, wenn diese eine leichte Verholzung aufweisen. Lassen Sie die Schnittenden anschließend etwas antrocknen. Stecken Sie die Triebe dann in ein Gefäß mit Anzuchterde, das Sie mit einer durchsichtigen Folie abdecken.
Halten Sie die Erde feucht. Bis sich die ersten Wurzeln bilden, vergehen mindestens vier Wochen. Wenn Sie möchten, können Sie – zur Aktivierung des Wurzelwachstums – die Enden Ihrer Steckhölzer vor dem Einpflanzen für mehrere Stunden in eine Aspirin- oder Aloe-Vera-Lösung stellen. Beides hat eine antiseptische Wirkung und fördert die Wurzelbildung.
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