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Pflanzenvermehrung

Chrysanthemen aus Samen ziehen

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Chrysanthemen aus Samen ziehen

Ab August beginnt die Zeit der Chrysanthemen. Vom Spätsommer bis zum Herbst erstrahlen die Blüten der Staude von Gelb über Rosa bis hin zu Rot und verschönern so manches Beet mit attraktivem Blattschmuck. Die Staude lässt sich darüber hinaus über Samen vermehren. Wir erklären Ihnen, was es zu beachten gilt.

Chrysanthemen im Freien aussäen

Chrysanthemen im Freien aussäen


Erfahrungen zeigen, dass eine Aussaat im Freien häufig gelingt und für eine reiche Blüte sorgt. Der bevorzugte Zeitpunkt ist von August bis September, bevor der Herbst anbricht. Hierfür müssen die Samen in ein humoses, durchlässiges Beet. Eine Mischung aus Sand, Kompost und gewöhnlicher Gartenerde bildet die optimalen Voraussetzungen. Wählen Sie einen Standort im Halbschatten oder Sonne, der optimalerweise etwas geschützt liegt. Ist die Erde noch zu dicht, sollte sie mit einer Hacke oder anderen Werkzeugen aufbereitet werden. Platzieren Sie die Samen 1cm tief in der Erde. Im Anschluss werden die Samen mit einer Gießkanne gut gewässert und bis zum nächsten Frühjahr ruhen gelassen. Weitere Wassergaben sind in dieser Zeit nicht notwendig. Durch den Regen erhalten die Chrysanthemen ausreichend Flüssigkeit und keimen im beginnenden Frühjahr.

Chrysanthemen im Haus vorziehen

Chrysanthemen im Haus vorziehen
Chrysanthemen können circa ab Februar vorgezogen werden. Anders als bei vielen Stauden liegt die bevorzugte Keimtemperatur etwas niedriger. Deshalb müssen die Samen zunächst in feuchtem Sand im Kühlschrank für einige Zeit verbleiben, um einen „Kälteschock“ zu erfahren. Stellen Sie die Samen am besten für zwei Wochen bei niedrigen Temperaturen ab, denn dies regt die Keimung an. Im Anschluss sollte man die Samen idealerweise in einem kühlen Raum aussäen. So wird wie im Freien der Übergang vom Winter bis zum Frühjahr simuliert.

Geeignet ist beispielsweise ein helles Fenster im Keller. Als Substrat eignet sich gewöhnliche Aussaaterde. Füllen Sie Eierkartons, Aussaatschalen oder kleine Töpfe bis zum Rand mit Erde. Im Anschluss platzieren Sie die Samen etwa 1 cm tief in der Erde, bedecken alles mit Substrat und gießen die Schalen an. In den nächsten Wochen müssen die Samen feucht gehalten werden. Wenn alles gelingt, werden Sie nach einiger Zeit die ersten Keimlinge zu Gesicht bekommen. Nun sollten Sie die Pflänzchen möglichst feucht halten, bis sich die ersten Blattpaare bilden. Nach den Eisheiligen können die kräftigen Jungpflanzen dann ins Beet oder in einen Kübel nach draußen wandern. Gute Pflanzpartner bilden Anemonen, Fetthenne und verschiedene hochwachsende Gräser.

Expertentipp

Vor dem Aussäen zuhause können Sie die Samen in warmes Wasser geben und für einige Stunden quellen lassen. Dies kann die Keimchancen erhöhen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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