Die Bartnelke ist ein Nelkengewächs mit buschigem Wuchs. Ihre Blüten leuchten in den Farben Weiß, Rosa, Lachsrot und Scharlachrot. In der Mitte jeder Blüte befindet sich ein Auge in einer Kontrastfarbe.
Typisch für die Bartnelke ist ihre Zweijährigkeit. Erst nach dieser Zeit entfaltet sich ihrer Blütenpracht. Die Blume wird sehr gern für Buketts genutzt.
Die Bartnelke aufziehen
Die Bartnelke ist sehr selten als Pflanze im Handel zu finden. Wenn Sie die Sommerblume in ihrem Garten blühen sehen wollen, dann müssen Sie Samen erwerben oder sammeln.
Den Samen können Sie im Juni direkt am Bestimmungsort im Beet aussäen. Hierzu ziehen Sie Furchen mit einer Tiefe von einem Zentimeter. Die Samen werden nun in einem Abstand von etwa 20 Zentimetern in die Furche gelegt. Wenn Sie lieber eine Gruppe Bartnelken haben möchten, dann sollten Sie trotzdem auf diesen Abstand zwischen den Samen achten. Die Samen werden leicht mit Erde bedeckt und regelmäßig gewässert, bis die ersten Pflänzchen zu sehen sind.
Wenn Sie Blume an einem anderen Ort haben möchten als der Standort, an dem die Samen ausgebracht wurden, muss das Pflänzchen bis spätestens September an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden. Die Blüte der Bartnelke beginnt dann im Juni des zweiten Jahres.
Ansprüche an den Boden und Standort

Wie jede Bauerngartenblume benötigt die Bartnelke einen feuchten, humosen und nährstoffreichen Boden. Die beste Bodenart ist ein sandig-lehmiger Boden, der einen hohen Kalkanteil aufweist.
Wenn Sie die Bartnelke in einen Topf mit handelsüblicher Blumenerde pflanzen, dann sollte die Erde mit Algenkalk oder Gesteinsmehl angereichert werden.
Die optimale Wasser- und Nährstoffversorgung

Die Bartnelke benötigt in jeder ihrer Wachstumsphasen Wasser. In der Keimphase müssen Sie regelmäßig wässern und auch die kleinen Pflänzchen benötigen Wasser. Wenn die Sommerblume ausgewachsen ist, ist sie nicht mehr auf eine regelmäßige Wassergabe angewiesen. Sie sollten das Nelkengewächs an heißen Tagen im Sommer aber immer wieder mal gießen. Wichtig ist, dass im Boden keine Staunässe auftritt. Das passiert häufig im Winter. Zu dieser Zeit müssen Sie darauf achten, dass der Boden richtig entwässert wird.
Bei der Nährstoffversorgung sollten Sie eine gewissen Regelmäßigkeit beibehalten. Obwohl die Blume sehr genügsam ist, ist sie in der Blütezeit für die Unterstützung mit Nährstoffen angewiesen. Die Bartnelke dankt ihnen das Düngen mit wunderschönen Blüten. Für die Pflanzen im Topf ist ein Flüssigdünger gut anzuwenden. Bei Beetpflanzen können Sie einen Langzeit-Dünger geben. Dieser wird nur einmal gegeben und stärkt die Pflanze über die ganze Wachstums- und Blütezeit.
Der Schnitt bei einer Bartnelke
Mit dem richtigen Schnitt können Sie die Blütezeit der Blume verlängern. Am besten schneiden Sie direkt nach der Blüte die Stängel bis kurz über dem Boden ab. So kann sich noch eine zweite Generation an der Pflanze entwickeln.
Wenn die Blumen allerdings ganz verblüht sind, dann können Sie die Bartnelke auch komplett rausreißen. Haben Sie im Vorjahr eine Selbstaussaat der Blume zugelassen, dann müssen Sie darauf achten, dass Sie keine Jungpflanzen mit entfernen.
Sie können auch ihre Bartnelke selbst aussäen lassen. Hierzu müssen Sie einige Blüten, die im Mai oder Juni geblüht haben, stehen und abtrocknen lassen. Die Samen verteilen sich dann um die Bartnelke herum und es wachsen noch in dem Jahr klein Pflänzchen.
Expertentipp
Insekten freuen sich über die Bartnelken, da sie meist ungefüllte Blüten haben. Hier finden die Hummeln und Schmetterlinge vom späten Mai bis in den September hinein genug Nahrung.
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