Sonnenblumen bringen den Sommer in Ihren Garten. Die schönen Blüten der sonnigen Blumen sorgen selbst an trüben Tagen für ein wenig gute Laune. Die Blüten sämtlicher Sonnenblumen sind gelb bis orangerot und zeigen sich, je nach Art, in den Monaten Juli bis September. Der Durchmesser der Blüten ist unterschiedlich und kann bei einjährigen Sonnenblumen bei rund 30 Zentimetern liegen.
Wissenswertes
Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Sonnenblumen bilden eine Gattung innerhalb der Familie der Korbblütler. Zu den etwa 65 unterschiedlichen Arten der Sonnenblume zählen ein- oder mehrjährige Pflanzen, deren Wuchshöhen zwischen 25 und 300 Zentimetern liegen. Die strahlend gelben Blüten des Gewächses, die sich im Sommer öffnen, können sowohl einzeln als auch in Gruppen stehen.
Auf dem europäischen Kontinent sind zwei Arten der Pflanze aus der Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken. Es handelt sich dabei um die einjährige Gewöhnliche Sonnenblume, die als Ölfrucht angebaut wird und um die Topinambur, deren nahrhafte Knollen wie Kartoffeln verzehrt werden können. Die Knollen enthalten nur sehr wenig Stärke, was sie für Menschen, die unter Diabetes leiden, zu einem hervorragenden Ersatz für die sehr stärkehaltige Kartoffel macht. Die Knollen der Topinambur dienen zudem zur Gewinnung von Schnaps.
Sonnenblume vorziehen – so geht’s

Sie möchten die Blumen mit den hohen Stängeln und den großen Blüten in Ihrem Garten anpflanzen? Sie können die Gewächse einerseits ab Mai direkt in ein Beet aussäen oder bereits ab Mitte März vorziehen. Entscheiden Sie sich für das Vorziehen der Pflanzen, sollten Sie beachten, dass Sonnenblumen an einem sehr hellen Ort stehen müssen, um optimal gedeihen zu können. Geeignet ist beispielsweise ein Gewächshaus, in dem die jungen Pflanzen vor Frost geschützt wachsen können. Bei Kälte können Sonnenblumen keine stabilen Stängel ausbilden. Bedenken Sie zudem, dass Sonnenblumen keinesfalls vor Mitte Mai ins Freiland umziehen dürfen.
Haben Sie sich dafür entschieden Ihre Sonnenblumen ab Mitte März vorzuziehen, sollten Sie zunächst tiefe Pflanzgefäße mit einer für die Anzucht geeigneten, nährstoffarmen Erde befüllen. Da es sich bei Sonnenblumen um Dunkelkeimer handelt, sollten Sie die Samen rund zwei Zentimeter tief in das Substrat einbringen und dieses anschließend leicht andrücken. Bringen Sie Ihre Aussaatgefäße nun an einen hellen und warmen Ort. Die optimale Temperatur liegt dabei zwischen 15 °C und 20 °C. Achten Sie darauf, dass die Erde nicht austrocknet und halten Sie diese stets leicht feucht.
Haben sich starke Jungpflanzen gebildet, dürfen Sie diese in neue und größere Pflanzgefäße umsetzen, die Sie zuvor mit handelsüblicher Blumenerde befüllt haben. Sind die Eisheiligen vorüber, darf Ihr Nachwuchs endlich nach draußen ins Beet. Gönnen Sie den Pflanzen einen Platz in der Sonne, denn die Schönheiten sind wahre Sonnenanbeter.
Aber nicht nur Sie erfreuen sich an den Sonnenblumen in Ihrem Garten, sondern auch Schnecken lieben das hübsche Gewächs. Wenn Sie die Jungpflanzen Ihrer einjährigen Sonnenblumen nicht vor Fraß schützen, werden Sie nicht viel Freude an den schönen Blumen haben. Sie können zum Schutz vor den gefräßigen Schnecken Schneckenkorn ausstreuen oder Ihre Sonnenblumen in Töpfen halten, die Sie außerhalb der Reichweite von Schnecken aufstellen.
Expertentipp
Achten Sie darauf, dass die Blätter der Sonnenblume hin und wieder vom Echten Mehltau befallen werden. Entdecken Sie Mehltau auf den Blättern Ihrer Pflanzen, können Sie diesen mit einem einfachen Hausmittel bekämpfen. Vermischen Sie Vollmilch mit Wasser im Verhältnis 1:8. Füllen Sie die Mischung in eine Sprühflasche und sprühen Sie die befallenen Sonnenblumen damit ein.
Mehltau kann durch unterschiedliche Erreger ausgelöst werden, die zur Gruppe der Schlauchpilze zählen. Die Sporen, die zumeist durch Spritzwasser oder Wind auf die Pflanze gelangen, keimen auf deren Blättern, dringen in die oberste Zellschicht ein und bilden dort ein Pilzgeflecht.
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