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Zimmerpflanzen

Braune Spitzen an Drachenbaum-Blättern – was tun?

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Braune Spitzen an Drachenbaum-Blättern - was tun

Wenn sich die Spitzen von Drachenbaum-Blättern braun verfärben, ist die Ursache oftmals nicht direkt ersichtlich. Der Auslöser lässt sich jedoch mit dem entsprechenden Wissen einfach finden. Wie das Problem gelöst werden kann und was dabei zu beachten ist, beschreibt der folgende Ratgeber.

Ursachen

Der Drachenbaum eignet sich für Anfänger in der Pflanzenpflege. Die Ansprüche an die Kultur sind gering. Treten braune Blattspitzen auf, zeigen sich dafür oftmals Fehler in der Pflege verantwortlich, die allerdings nicht sofort ersichtlich sind. Dabei handelt es sich unter anderem um:

  • geringe Luftfeuchtigkeit
  • zu warme Luft
  • starke Sonneneinstrahlung
  • fehlendes oder falsches Gießen

Standort überprüfen

Standort überprüfen


Der richtige Standort ist entscheidend für einen gesunden Drachenbaum. Er benötigt ausreichend Licht, sollte jedoch nicht in der prallen Sonne stehen. Hierdurch können die Blattspitzen verbrennen, Verfärbungen aufweisen und vertrocknen. Das Fensterbrett ist daher kein geeigneter Platz für diese Zimmerpflanze.

Direkte Hitze bekommt dem Drachenbaum ebenfalls nicht. Ausreichend Abstand zu Heizkörper ist daher wichtig. Genau wie durch zu starke Sonneneinstrahlung verbrennen die Blattspitzen, wenn sie großer Hitze ausgesetzt sind. Ein Abstand von etwa einem Meter zu Fenster und Heizung ist ideal.

Luftfeuchtigkeit

Luftfeuchtigkeit
Heizungsluft oder durch eine Klimaanlage erzeugte, zu geringe Luftfeuchtigkeit stellt für den Drachenbaum eine Gefahr dar. Die Blattspitzen trocknen aus und verfärben sich dadurch braun und werden brüchig. Hinzu kommt, dass die Pflanze anfälliger für Krankheiten und Schädlinge wird. Die Blätter wirken hierdurch generell trocken und zusammengezogen. Sie können sich leicht an den Rändern nach unten rollen.

Die möglichen Lösungen für dieses Problem sind allerdings sehr einfach. Die Blätter können direkt besprüht oder abgewischt und damit befeuchtet werden. Dabei lassen sich auch Verschmutzungen entfernen, wenn die Blätter beispielsweise verstaubt sind. Sinnvoll ist es, hierfür Regenwasser oder abgestandenes, weiches Leitungswasser zu verwenden. Auf diese Weise entstehen keine Kalkflecken und die Verdunstung wird nicht beeinträchtigt. Ebenfalls möglich ist gefiltertes Wasser. Weitere Optionen der Befeuchtung sind:

  • regelmäßiges Lüften
  • Luftbefeuchter einsetzen
  • Wasserschalen auf die Heizung stellen
  • Zimmerbrunnen aufstellen

Das verdunstende Wasser sorgt dafür, dass es nicht zur Austrocknung der Blattspitzen am Drachenbaum kommt.

Wassergaben anpassen

Wassergaben anpassen
Für das Gießen des Drachenbaums sollte in jedem Fall weiches Wasser verwendet werden. Dieses ist kalkarm. Kalk kann auf Dauer die Aufnahmefähigkeit der Wurzeln reduzieren. Selbst bei nasser Erde können diese kein Wasser in die Pflanze leiten. Hinzu kommt, dass die Wurzeln in nasser Erde faulen und absterben können. Dadurch besteht das gleiche Problem. Die notwendige Flüssigkeit ist im Substrat vorhanden, gelangt jedoch nicht oder nur unzureichend in die oberen Pflanzenteile. Weiches Wasser in angepassten Mengen erzeugt kein derartiges Risiko.

Vertrocknete Spitzen abschneiden

Braune Blattspitzen sollten abgeschnitten werden. Das ist zum einen optisch ansprechender und zum anderen eine gute Orientierung. Vertrocknen die Blätter trotz der unternommenen Maßnahmen weiterhin, ist dies aufgrund der entfernten Abschnitte besser sichtbar. So lässt sich feststellen, ob die gewählte Methode funktioniert.

Um der Pflanze nicht zu schaden, lassen Sie einen kleinen braunen Rand stehen.

Expertentipp

Regelmäßiges Umtopfen kann dabei helfen, braune Spitzen an den Blättern des Drachenbaums zu verhindern. Denn wenn das Substrat verbraucht ist und sich verdichtet, wird die Wasserversorgung ebenfalls eingeschränkt.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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