Birken bilden eine eigene Gattung innerhalb der Familie der Birkengewächse und zieren hierzulande heimische Gärten, Wälder, Straßenränder oder Parkanlagen. Bezüglich des Standortes stellen Birken keine besonderen Anforderungen und gedeihen überall dort, wo es anderen Gehölzen zu feucht, zu nährstoffarm oder zu trocken ist.
Charakteristisch für die Laubbäume ist neben einer grazilen Wuchsform und der lichten Krone die helle, meist leuchtend weiße Farbe ihrer Rinde. Diese ist gelegentlich auch leicht rötlich oder gelblich-weiß. Auffällig sind hauptsächlich die männlichen gelb leuchtenden Kätzchen, die im Frühling überreich an den Zweigen hängen.
Wann blühen Birken?
Die Blütezeit der Birken beginnt bereits im zeitigen Frühjahr Ende März und hält bis Mitte April. Die männlichen Blüten sind wesentlich auffälliger und länger als die weiblichen und sitzen an den Enden der älteren Triebe. Das ist der Tatsache geschuldet, dass die männlichen Blüten bereits im Herbst des Vorjahres heranreifen.
Weibliche Blüten der Birken sind daran zu erkennen, dass sie wesentlich kleiner sind und eher unscheinbar wirken. Zunächst weisen diese eine blasse grün-gelbe Färbung auf, die jedoch im Spätsommer in ein Hellbraun übergeht. Die Hauptblütezeit der attraktiven Laubbäume ist Mitte April. Die Nachblüte erfolgt von Anfang Mai bis Mitte Juni.
Blütenpollen

Da Birken auf Wind- und seltener auf Fremdbestäubung setzen, bilden sie hierfür überreichlich Pollen, der wie feiner gelber Staub anmutet. Mitunter kann ein ausgewachsenes Exemplar große Flächen mit ihm bedecken. Der gelbe Blütenstaub legt sich auf Autos, Fensterbänke oder Balkone und sorgt bei den Nachbarn oftmals für Unmut. Wer also eine Birke in den eigenen Garten pflanzen möchte, sollte den vorgesehenen Standort des Laubbaumes gründlich überdenken.
Expertentipp
Birkenpollen sind hochallergen und können bei Allergikern unerwünschte Symptome hervorrufen, welche stark an einen grippeähnlichen Infekt erinnern. Niesanfälle, gerötete Augen sowie eine Verschleimung und Verengung der Bronchien sind keine Seltenheit. Betroffene sollten deshalb sofort einen Arzt aufsuchen, der mit einer adäquaten Therapie für Linderung sorgt.
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