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Gemüsepflanzen

Porree ernten und einfrieren

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Porree ernten und einfrieren

Je nach Sorte kann Porree fast ganzjährig geerntet werden. Mit den richtigen Handgriffen ist die Lauchernte zudem unkompliziert und einfach. Wir erklären wie man Porree richtig erntet und einfrieren kann, wenn die geerntete Menge zu groß ist, um sie zeitnah in der Küche zu verwerten.

Die Erntezeit von Porree

Porree ist nicht nur ein sehr beliebtes und gesundes Gemüse mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, sondern kann auch zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr geerntet werden. Während die Erntezeit von Sommerporree zwischen Juli und August und die von Herbstporree zwischen September und Dezember liegt, wird Winterporree von Dezember bis in den Mai hinein geerntet.

Zwischen der Aussaat und der Ernte liegen etwa sechs Monate. Sobald die Stangen einen Durchmesser von etwa drei Zentimetern erreicht haben, sind sie bereit geerntet zu werden.

Porree richtig ernten

Porree richtig ernten


Lockern Sie die Erde zunächst mit einer Grabegabel auf, indem Sie das Werkzeug nach dem Einstechen vorsichtig hin- und zurückbewegen. Auf diese Weise wird die Lauchstange rundherum ausgestochen. Anschließend kann der Porree mit beiden Händen und möglichst dicht über der aufgelockerten Erde gegriffen und aus dem Boden gezogen werden.

An den Wurzeln verbliebenes Substrat kann direkt im Gartenbeet abgeschüttelt werden. Die feinen Wurzeln sollten Sie vorzugsweise erst dann entfernen, wenn der Porree zum Kochen oder zum Einfrieren bereit ist.

Porree einfrieren

Porree einfrieren
Oft ist es so, dass nicht alle erntereifen Lauchstangen direkt verwertet werden können. Dann ist das Einfrieren die beste Methode, um das Gemüse zu konservieren und einen Vorrat für die Zeiten anzulegen, in denen kein frischer Lauch im Garten wächst. Das Einfrieren funktioniert sowohl mit rohem als auch mit vorher in kochendem Wasser blanchiertem Porree.

Wer Porree roh einfrieren möchte, entfernt zunächst den Wurzelansatz und die äußeren Blätter. Auf ein gründliches Waschen ist danach größter Wert zu legen, da sich zwischen den einzelnen Blättern oft Erdreste befinden, die nicht mit eingefroren werden sollten. Dann wird der Lauch in Stücke bzw. Ringe von etwa ein bis maximal zwei Zentimetern Dicke geschnitten. Auf diese Weise ist er später auch direkt zur Weiterverarbeitung geeignet.

Die Stücke werden dann in geeigneten Verpackungen tiefgefroren und halten sich mindestens sechs Monate. Besonders umweltschonend sind Gefrierbehälter, die wiederverwendet werden können. Aus ökologischen Gründen sind sie Plastikbeuteln, die nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden müssen, unbedingt vorzuziehen.

Alternativ kann das Gemüse vor dem Einfrieren blanchiert werden. Die Vorbereitung ist die gleiche. Vor dem Verpacken werden die Lauchstangen allerdings für etwa eine Minute in kochendem Wasser blanchiert und anschließend in einer Schüssel mit Eiswasser abgeschreckt, um den Garvorgang zu beenden. Das blanchierte Gemüse muss vor dem Einfrieren gründlich abtropfen.

Expertentipp

Wer immer frischen Porree im Garten haben möchte, sollte verschiedene Sorten zu verschiedenen Zeiten anpflanzen. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, das Gemüse im Winter durch die Abdeckung mit einem speziellen Vlies vor starken Frösten zu schützen.

Häufig gestellte Fragen

Kann man frischen Porree auch lagern, ohne ihn einzufrieren?

Das ist an einem trockenen und kühlen Ort, zum Beispiel im Keller, möglich. Lauch ist dort maximal vier Wochen oder im Kühlschrank etwa zwei Wochen haltbar. Wurde er bereits in Stücke geschnitten, sollte man ihn höchstens 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren.

Muss gefrorener Lauch vor dem Kochen aufgetaut werden?

Nein, das ist nicht notwendig. Lauch kann in Stücke geschnitten und tiefgefroren direkt in kochendes Wasser gegeben werden. Auf diese Weise bleibt seine Konsistenz angenehmer, als wenn er vor dem Kochen aufgetaut werden würde.

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