Connect with us

Pflanzenvermehrung

Schleifenblumen – Vermehrungsmethoden

Veröffentlicht

auf

Schleifenblumen - Vermehrungsmethoden

Für das Vermehren von Schleifenblumen (Iberis) aus dem eigenen Garten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die üppig blühenden Gewächse sind dafür bekannt, sich ohne menschliches Eingreifen zu vermehren. Eine gezielte Vervielfältigung erreicht man zum Beispiel, wenn die Samen kontrolliert im heimischen Garten ausgebracht werden. Alles Wissenswerte über die Vermehrungsmethoden von Schleifenblumen wurde in diesem Beitrag zusammengetragen.

Vermehrung durch Selbstaussaat

Vermehrung durch Selbstaussaat


Dürfen sich Ihre Schleifenblumen durch Selbstaussaat vermehren, sollten einige Blüten an den Pflanzen verbleiben. Auf diese Weise können sich die Samen von allein im Garten verbreiten. Eine Selbstaussaat bietet den Vorteil, dass Jungpflanzen bereits im späten Sommer austreiben. Das hat wiederum zur Folge, dass die Blüte im darauffolgenden Frühjahr zeitiger einsetzt.

Vermehrung mittels Samen

Vermehrung mittels Samen
Möchten Sie eine unkontrollierte Vermehrung durch Selbstaussaat verhindern, müssen bereits vertrocknete Blütenstände abgeschnitten und die sich darin befindlichen Samenkörner entnommen werden. Der beste Zeitpunkt für die Aussaat liegt zwischen März und April. Als Standort sollte man einen Platz wählen, der sowohl sonnig als auch trocken ist.

Für die Aussaat zieht man zunächst etwa einen Zentimeter tiefe Furchen in den Boden. Die Samen streut man hinein und bedeckt sie leicht mit Erde. Der Boden sollte dann stets feucht gehalten werden. Achten Sie jedoch darauf, dass keine Staunässe entsteht. Vorsorglich können Sie eine Drainageschicht einbringen.

Etwa zwei Wochen später werden die ersten jungen Triebe sichtbar, die bei Bedarf vereinzelt werden können. Um eine optimale Ausbreitung der Pflanzen zu gewährleisten, sollte man sie in einem Abstand von etwa fünfzehn Zentimetern setzen.

Vermehrung durch Stecklinge

Vermehrung durch Stecklinge
Die Vermehrung durch Stecklinge ist etwas aufwendiger. Dazu werden unmittelbar nach der Blütezeit etwa zehn Zentimeter lange Triebe von den Blumen abgeschnitten, die keine Blüten tragen.

Die Triebe werden wiederum in mit Anzuchterde gefüllte Pflanzgefäße gesteckt und sollten einen schattigen Platz erhalten. Auch hier gilt es, die Erde stets feucht zu halten und Staunässe zu vermeiden. Bereits nach kurzer Zeit kann man beobachten, dass die Stecklinge Wurzeln bilden. Junge Schleifenblumen sollten grundsätzlich in Innenbereichen überwintert werden, da sie sehr kälteempfindlich sind. Ab März kann man sie ins Freiland umsiedeln.

Expertentipp

Um Schleifenblumen erfolgreich kultivieren zu können, sollte man wissen, dass sie Trockenheit gegenüber nasser Erde bevorzugen. Aus diesem Grund sollten sie sparsam gegossen und bedarfsgerecht gedüngt werden. Lediglich während lang anhaltender Trockenperioden wird es notwendig, Schleifenblumen gelegentlich zu bewässern.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär