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Baum im Topf – Diese Sorten sind winterhart

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Baum im Topf - Diese Sorten sind winterhart

Auch, wenn man es kaum glaubt, Bäume können auch in einem Topf gezogen werden. Wichtig ist hierbei allerdings der Grund, warum ein Baum ausgerechnet in einem Topf kultiviert werden soll. Soll aus dem Bäumchen ein Bonsai entstehen, müssen andere Voraussetzungen beachtet werden, als wenn der Baum auf einem Balkon oder einer Terrasse stehen soll und etwas größer werden darf.

Soll der Baum nur der Dekoration dienen oder soll er auch Früchte bringen? Von diesen Fragen ist nicht nur die Gefäßgröße abhängig sondern auch die Zusammensetzung der Pflanzerde und die Auswahl der Baumart. Und damit der Pflegeaufwand nicht zu groß wird, empfiehlt es sich, dass der Baum winterhart ist und im Winter an einer geschützten Stelle entweder im Garten oder auf dem Balkon stehen bleiben kann.

Stellt sich jetzt die Frage: Welche Bäume sind geeignet und dazu auch winterhart?

Winterharte Baumarten

Winterharte Baumarten


Um festzustellen, welcher Baum winterhart ist, kann ein Spaziergang durch die Natur helfen. Die Bäume, die in der Natur zu finden sind, sind in dem jeweiligen Gebiet auch winterhart. Sie wachsen bereits viele Jahre und haben schon etliche Winter und Fröste überstehen müssen. Und sie sind dennoch gewachsen und bieten einen eindrucksvollen Ausblick auf ihre endgültige Größe und Wuchsform. Es sind Baumarten wie Buchen und Eichen, Ahorn, Kastanien, Linden, Birken, Ulmen und Erlen, die fast allen Wintern und Frösten widerstehen. Aber auch Fruchtgehölze, wie Apfel-, Birnen und Kirschbäume, ja sogar Pfirsich- und Aprikosenbäume überleben den Winter problemlos.

Welche Bäume kommen für die Topfkultur in Frage?

Welche Bäume kommen für die Topfkultur in Frage
Um einen Baum in einem Topf zu kultivieren, muss einiges beachtet werden. Zum einen steht dem Baum nur ein kleiner Behälter mit Substrat bzw. Erde zur Verfügung. Das heißt mit anderen Worten: je kleiner der Behälter ist, in dem ein Baum steht, desto kleiner wird die Pflanze bleiben. Gut erkennbar ist das an den Bonsai-Bäumen, die nur in extrem kleinen Behältern stehen, aber nach etlichen Jahren die gleiche Wuchsform haben, wie ein Baum in der freien Natur. Bei der Auswahl des Baumes muss auch auf die Blattgröße geachtet werden. So haben Kastanienbäume, Walnüsse und auch einige Eichenarten extrem große Blätter und sind aus diesem Grunde nicht die erste Wahl für eine Anzucht im Topf.

Gute Baumarten für eine Topfkultur sind beispielsweise Ulme, Ahorn und Ginkgo. Die Blätter sind relativ klein und die Bäume wachsen nicht ganz so schnell. Aber auch Nadelbäume, wie Kiefern, Wacholder und Lärchen sind für die Topfkultur geeignet und lassen sich gut als Bonsai-Bäumchen ziehen. Für den Balkon oder die Terrasse gibt es kleinbleibende Säulenobstbäume, die nicht nur eine willkommene Deko sind, sondern im Frühjahr mit ihren Blüten erfreuen und im Herbst leckere Früchte bringen. Die Gartencenter bieten eine immer größer werdende Auswahl dieser interessanten Bäume an.

Topfbäume düngen und umpflanzen

Bei Bäumen sind die Nährstoffe in den Töpfen schnell verbraucht. Ein Nachdüngen ist also unbedingt erforderlich. Für Bonsai-Bäumchen gibt es in den Gärtnereien spezielle Dünger, die extra auf die Nährstoffversorgung von Bonsais abgestimmt sind. Diese können auch für die Versorgung der kleinbleibenden Säulenobstbäume verwendet werden. Trotzdem: nach spätestens drei Jahren ist die Zeit gekommen, den Bäumen neue Erde zu gönnen und sie eventuell auch in etwas größere Töpfe umzupflanzen.

Topfbäume überwintern

Während des Winters sollten die Töpfe, in denen die Bäume gepflanzt sind, gut geschützt werden. Gut geeignet sind hier Jutesäcke, die mit Laub ausgestopft werden oder Kartons, in die die Topfbäume gesetzt werden.

Expertentipp

Topfbäume sind schnell durchgetrocknet und müssen daher täglich gegossen werden. Die Erde muss feucht, darf aber nicht nass sein. Und besonders wichtig: auch im Winter muss an frostfreien Tagen gegossen werden, damit die Bäume nicht vertrocknen.

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© www.istockphoto.com/mrod

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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