Ahorn ist auf der Nordhalbkugel, vor allem in der tropischen und gemäßigten Zone, heimisch. Aufgrund seiner Verbreitungsgebiete kann Ahorn als winterhart eingestuft werden. Bei dieser Einordnung ist allerdings darauf zu achten, dass nicht jede Sorte frostunempfindlich ist. Wie Ahorn ohne Schäden durch den Winter kommt, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Die Winterhärte der verschiedenen Ahornarten
Die bei uns heimischen Ahornarten, zu denen zum Beispiel der Berg- und der Spitzahorn zählen, sind bis zu -30 Grad Celsius winterhart. Auch Arten aus Nordamerika, wie der Zucker-Ahorn, sind ähnlich winterhart und können bedenkenlos in unseren Breiten gepflanzt werden. In Asien gibt es ebenfalls einige winterharte Ahornarten. Der Japanische Ahorn gehört allerdings nicht dazu.
Die ersten Jahre des Ahorns
In den ersten Lebensjahren ist der Ahorn sehr frostempfindlich. Je älter er allerdings wird, umso besser verträgt er niedrige Temperaturen. Aus diesem Grund muss ein junger Ahorn mindestens die ersten vier Lebensjahre geschützt werden. Am besten bedecken Sie die Baumscheibe mit einer dicken Mulchschicht aus Reisig, Rinde, Laub oder Stroh. Der junge Baum sollte zudem mit einem Vlies oder Jute umwickelt werden.
Weiterhin kann die Winterhärte eines Ahorns gefördert werden, wenn die Jungpflanze im Herbst Kalium erhält. Diese Maßnahme hilft die Zellwände zu stärken. Das Element senkt zudem den Gefrierpunkt des Zellwassers, sodass Frostschäden durch Wasser verhindert werden.
Ahorn im Pflanzkübel

Wenn Ahorn in einem Kübel kultiviert wird, sollte Sie ihn immer vor Frost schützen. Am besten umwickeln Sie den Topf mit einem Vlies oder Noppenfolie. Der Topf sollte zur Isolation auf einer Styropor- oder Holzplatte stehen. Zum weiteren Schutz kann um den Baum ein atmungsaktiver Stoff gewickelt werden. Die beste Lösung für den Winter ist allerdings eine Umsiedlung in einen Innenraum oder in ein frostfreies Gewächshaus.
Expertentipp
Da Ahorn ein sehr flaches Wurzelwerk besitzt, darf der Boden um das Gehölz nicht mit einer Hacke bearbeitet werden. Dadurch können Sie die Wurzeln und somit den gesamten Ahorn beschädigen. Den Boden sollten Sie vorzugsweise mit Rindenmulch bedecken. Auf diese Weise werden die Wurzeln besonders geschützt. Nach dem Winter kann der Ahorn mit reifem Kompost oder Hornspänen gedüngt werden.
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