Allium Giganteum zählt hierzulande zu den beliebtesten Zwiebelblumen in heimischen Gärten. Neben seiner beeindruckenden Wuchshöhe begeistert der imposante Zierlauch aufgrund der wunderschönen Blütenbälle in Rosa und Violett. Die prächtigen Blütenkugeln bieten einen eindrucksvollen Anblick und verströmen einen leichten Zwiebelgeruch. Der Riesen-Lauch gehört zur Familie der Amaryllisgewächse und ist ursprünglich in Zentralasien, Vorderasien, dem westlichen und nördlichen Afghanistan sowie im nordöstlichen Iran beheimatet. Die riesige Lauchstaude wird gerne als Zierpflanze in Gärten, Parks und auch als Schnittblume verwendet.
Der richtige Standort und Boden
Für eine üppige Blütenpracht benötigt das wärmeliebende Zwiebelgewächs einen vollsonnigen Standort im Garten. Der Boden sollte idealerweise gut durchlässig, nährstoffreich, trocken oder leicht feucht sein, damit sich die Pflanze gut entwickelt. Falls der Gartenboden zu schwer ist, eignet sich eine Drainage aus Sand oder Kies, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.
Das richtige Anpflanzen
Die beste Pflanzzeit für das attraktive Gewächs sind die Herbstmonate September und Oktober. Das Wichtigste beim Einpflanzen ist, dass die einzelnen Zwiebeln der Zierstaude mit genügend Abstand zueinander gesetzt werden. Denn nicht nur die Pflanze selbst kann eine stattliche Wuchshöhe erreichen, auch die Blüten sind außerordentlich opulent. Aufgrund dessen sollten die Stauden nicht zu nahe beieinander stehen. Die Pflanztiefe ist von der Zwiebelgröße des Riesen-Lauchs abhängig. Als Faustregel gilt, dass das Pflanzloch dreimal so tief sein sollte, wie die Knolle hoch ist. Dies entspricht in etwa einer Pflanztiefe von zwanzig Zentimetern.
Als erstes heben Sie das Pflanzloch mit einem Zwiebelpflanzer oder einer Handschaufel aus. Für zusätzlichen Schutz vor Staunässe sorgt eine dünne Schicht aus Kies, die Sie am Grund des Pflanzloches anbringen. Damit Ihre Pflanze mit ausreichenden Nährstoffen versorgt ist, empfiehlt es sich, hochwertigen Kompost in das Pflanzloch einzufüllen. Danach setzen Sie die Knolle des Riesen-Lauchs mit dem Zwiebelboden nach unten ein und verschließen den Rest mit Substrat. Nun können Sie die Pflanze ausreichend bewässern und die Stelle mit einer kleinen Markierung versehen. Holz- oder Bambusstäbchen geben in der Ruhephase einen Hinweis auf das Vorkommen der Knollen in der Erde. Somit können Sie diese nach der Winterzeit bei Bedarf gießen.
Wie wird Zierlauch gepflegt?

Tatsächlich ist der Pflegeaufwand für die Pflanze sehr gering. Das Gießen der robusten Staude ist nur an trockenen Standorten nötig. Wässern Sie die Pflanzen bedarfsgerecht, hauptsächlich während der Blütezeit im Frühjahr. Auf normalen Böden genügt es, alle ein bis zwei Jahre Dünger zu verabreichen, um den Zierlauch vital zu halten. Verwenden Sie organische Düngemittel wie Hornspäne oder Kompost. Trockenheit verträgt die Pflanze weitaus besser als Nässe. Nach der Zeit der Blüte zieht sich der Riesenlauch vollständig ein und überdauert in der Erde. Belassen Sie das welke Blattwerk an der Staude, dieses fällt nach einiger Zeit von selbst ab. In rauen Regionen benötigt die Pflanze einen leichten Winterschutz. Sie können den Zierlauch mit einer Schicht aus Reisig oder Laub abdecken.
Expertentipp
Entfernen Sie regelmäßig das Unkraut, welches sich rings um Ihre Zierstaude bildet. Stellen Sie sicher, dass dem Zierlauch nicht sämtliche Nährstoffe durch unerwünschte Pflanzen entzogen werden.
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