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Stauden & Ziergräser

Anemone schneiden – ist dies notwendig?

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Anemone schneiden - ist dies notwendig

Die Anemone, auch bekannt als „Windröschen“, zählt zur Familie der Hahnenfußgewächse und ist innerhalb derer mit ungefähr 150 verschiedenen Arten vertreten. Die meisten Sorten sind in den gemäßigten Zonen Asiens beheimatet. Zu den Zierpflanzen, welche in unseren Gärten zu finden sind, gehören sowohl die Garten-Anemone als auch die aus der Türkei stammenden Balkan-Windröschen. Anemonen begeistern aufgrund ihrer farbenprächtigen Blüten und erreichen je nach Gattung eine Wuchshöhe von 20 Zentimeter bis zu 1,50 Meter.

Ist es notwendig Anemonen zu schneiden?

Ist es notwendig Anemonen zu schneiden


Verschiedene Anemonensorten, welche im Frühjahr blühen, säen sich selbst aus. Wenn Sie dies nicht wünschen, können Sie die Blütenstängel umgehend entfernen. Herbstanemonen sind in den meisten Fällen nicht zur Selbstaussaat fähig. Deshalb ist es hier ratsam, die verblühten Stiele in Bodennähe abzuschneiden. Tatsächlich regt diese Prozedur das Wachstum der Anemonenblüten an, was demzufolge zu einer Verlängerung der Blütezeit führt. Bei den Blättern empfiehlt es sich, diese erst abzuschneiden, wenn sie vollkommen gelb werden. Vorher benötigen Anemonen das Laub, um genügend Nährstoffe zu sammeln, die in den Wurzeln der Pflanzen gespeichert und im darauffolgenden Frühjahr zur Bildung von neuen Trieben und Blüten verwendet werden. Wenn Sie das Blattwerk zu früh abschneiden, fehlt den Anemonen die nötige Kraft, um prächtig zu gedeihen.

Herbst-Anemonen schneiden

Herbst-Anemonen schneiden
Herbst-Anemonen sind anspruchslose Pflanzen und blühen, wie der Name schon verrät, im Herbst. Einzeln oder in Gruppen gepflanzt, sorgen sie im herbstlichen Gartenbeet noch einmal richtig für Farbe. Herbst-Anemonen gedeihen sehr gut unter Büschen im Halbschatten und kommen auch zwischen verschiedenen Ziergräsern wunderbar zur Geltung. Aufgrund der langen Blütezeit eignen sich die Stauden für die Topfkultur auf Balkonen oder Terrassen. Wenn die Blätter nach der Blüte braun und trocken sind, werden die Anemonen idealerweise auf ungefähr fünf Zentimeter über dem Boden gekürzt. Dies fördert zum einen den Austrieb im Frühjahr und hält zum anderen die Pflanze kompakt. Die Herbst-Anemone ist winterhart und übersteht Temperaturen bis etwa – 20 Grad Celsius. Junge und zurückgeschnittene Herbst-Anemonen sollten allerdings mit einem Winterschutz versorgt werden. Hierzu legen Sie einfach Nadelbaumzweige, Laub oder Reisig auf die Pflanzen.

Expertentipp

Die schönen Spätblüher sind pflegeleicht und bevorzugen einen Standort im Halbschatten. Die Pflanze kann bedarfsorientiert gewässert werden, vor allem bei großer Hitze und trockenen Sommermonaten. Sorgen Sie für einen nährstoffreichen Boden und verwenden im Frühjahr Stauden-Dünger, der ein üppiges Blütenwachstum fördert. Herbst-Anemonen im Kübel oder anderen Gefäßen dürfen im Winter im Freien stehen. Wichtig ist hierbei, dass der Pflanztopf mit Vlies geschützt ist. Vermeiden Sie Staunässe und achten darauf, dass die Anemone aber auch nicht völlig austrocknet. Beim Bewässern sollten Sie nicht über die Blätter gießen, um unschöne Verbrennungen zu vermeiden. Eine Mulchschicht verhindert sowohl das Austrocknen als auch den Bewuchs mit Unkraut. Wurzelfäule oder Pilzbefall sind meistens Folgen von Pflegefehlern

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Bildquellen:

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© www.istockphoto.com/hsvrs

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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