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Betonieren einer Gartenmauer – so geht man richtig vor!

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Betonieren einer Gartenmauer - so geht man richtig vor!

Ist ein Fundament schief oder wurde schlecht konstruiert, können Sie keine Mauer darauf errichten. Sowohl das Konstruieren des Fundaments als auch der eigentliche Bau mit Ziegeln, Platten und Steinen erfordert mehrere Arbeitsschritte. Diese werden hier näher beleuchtet.

Das Plattenfundament

Das Plattenfundament


Zunächst muss Erde ausgehoben werden, damit ein Graben entsteht. Dieser sollte 80 Zentimeter tief sein, kleine Abweichungen sind nicht problematisch. Die Frage, ob eine Verschalung benötigt wird, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Bei einem unfesten Untergrund sollte diese jedoch immer angelegt werden. Schalbretter sind aus Holz gefertigt, damit der Boden unter dem Fundament nicht gelockert wird.

In jedem Fall ist eine etwa 20 Zentimeter starke Drainageschicht in die Grube zu füllen. Stäbe aus Metallgitter sorgen für zusätzliche Stabilität. Weiterhin ist die Grube mit Kieselsteinen zu befüllen. Danach erfolgt das Anmischen des Betons. Es stehen unterschiedliche Produkte zur Auswahl. Dieser sollte jedoch immer in Säcken erworben werden. Ein einfaches Anrühren genügt. Dazu existieren diverse Geräte.

Schütten Sie den Beton gleichmäßig in den Graben. Als Hilfswerkzeuge eignen sich alltägliche Gartenutensilien wie Spaten und Pfosten. Zum Schluss wird die Oberfläche des Betons glatt gezogen. Er sollte nun fest bzw. verdichtet sein. Sie müssen dann einige Tage warten, bis der Beton ausgehärtet ist.

Der Bau einer Gartenmauer

Der Bau einer Gartenmauer
Für den Mörtel zum Bau der Mauer werden Zement und Chromat benötigt. Nutzen Sie außerdem eine Wasserwaage, um zu überprüfen, ob die festgeklopften Steine gerade sitzen. Quillt der Mörtel aus den Fugen heraus, benutzt man eine Kelle zum Abstreifen. Tragen Sie den Mörtel immer auf der ganzen Fläche der Steine auf.

Bis das Ausfugen stattfinden kann, sollte eine Pause von etwa einer Woche eingelegt werden. Die Fugen sollten am Ende glatt sein. Der Bau kostet insgesamt wenige hundert Euro. Man kommt mit etwa 200 Euro aus, das ist jedoch immer abhängig von der Größe der Mauer.

Expertentipp

Für unterschiedliche Muster stehen Strukturschalungen zur Verfügung. Sie werden in den Beton gepresst. Wer das Bauwerk wie eine Mauer aus Naturstein aussehen lassen möchte, sollte Polygonalplatten und Riemen verwenden. Es existieren zudem leichte sowie schwere Ziegel und Platten. Für letztere erfolgt eine Befestigung mit Dübeln, was man nach der Fertigstellung der Mauer nicht mehr sieht.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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