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Birke fällen – das sollten Sie beachten!

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Birke fällen - das sollten Sie beachten!

Die Birke prägt mit ihrer weiß leuchtenden Rinde, ihrer langen Gestalt und lockeren grünen Blattkrone die heimische Landschaft. Sie gilt als Pionierbaum, weil sie verschiedenste Bedingungen verträgt und Standorte besiedelt, die für andere Baumarten unerreichbar sind. Trotz ihrer Zähigkeit und Lebensenergie kommt es zu Situationen, denen sie nicht standhalten. Erfahren Sie im Folgenden, welche rechtlichen und handwerklichen Vorschriften zu beachten sind.

Fällgenehmigung beantragen

Das unrechtmäßige Fällen eines Baumes ist mit hohen Geldstrafen verbunden. Es ist ratsam, sich im Vorfeld über die Bestimmungen in seinem Wohnort zu informieren. Die Bedingungen, die zu erfüllen sind, um eine Birke zu fällen, werden in der regionalen Baumschutzsatzung festgehalten. Für eine Fällgenehmigung sind gute Gründe vorzulegen. Hierzu zählen zum Beispiel eine drohende Beschädigung des Hauses beziehungsweise umliegender Gebäude sowie mögliche Gefahren durch herunterstürzende Äste.

Sofern die Wurzeln des Baumes bis auf das angrenzende Grundstück reichen, ist eine Genehmigung des Nachbarn erforderlich. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es in Deutschland nicht erlaubt, zwischen dem 1. März und dem 30. September Bäume auf Privatgrundstücken zu fällen. Mit dieser Regelung werden Vögel geschützt, die in Bäumen ihre Brutplätze suchen. Ausschließlich in Ausnahmefällen wird eine Genehmigung zur Fällung eines Baumes mit nistenden Vögeln gegeben.

Selbst fällen oder fällen lassen

Selbst fällen oder fällen lassen


Die Gefährlichkeit der Fällung eines Baumes ist nicht zu unterschätzen. Falsch durchgeführt werden umliegende Gebäude und das eigene Leben gefährdet. Eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten ist von hoher Wichtigkeit. Falls es an Erfahrung mangelt und die richtige Ausrüstung fehlt, ist ein Fachunternehmen zu beauftragen. Die Kosten einer Baumfällung hängen von mehreren Faktoren ab. Zum einen der Höhe und Beschaffenheit des Baumes und zum anderen, welches Werkzeug eingesetzt wird. Für komplizierte und aufwendige Fällungen verlangen Fachunternehmen höhere Preise.

Mögliche Gründe für die Fällung

Mögliche Gründe für die Fällung
Die Gründe für die Fällung einer Birke sind vielfältig und reichen von drohenden Gefahrensituationen bis zu persönlichem Geschmack. Drohen Schäden durch herabstürzende Äste und ausufernden Wurzeln, die nahestehende Gemäuer beschädigen und Böden durchbrechen, ist eine Fällung zu empfehlen. Unter diesen Umständen erhalten Sie eher eine Fällgenehmigung, weil durch längeres Warten Menschen verletzt werden und hohe finanzielle Schäden entstehen.

Im Falle eines stark beschädigten Baumes durch Umwelteinflüsse wie Blitzschlag und Sturm ist eine Notfällung ratsam. Oftmals werden Bäume aus rein ästhetischen Gründen gefällt oder sie stehen einem Hausbau im Weg. Allergische Reaktionen auf Birkenpollen werden schnell zur Belastung für Körper und Geist – die Nähe zu Birken in ihrer Blütezeit muss gemieden werden. Eine Fällung aus gesundheitlichen Gründen ist in Extremsituationen zu überdenken.

Expertentipp

Konsultieren Sie einen Fachmann, bevor Sie einen Baum fällen. In vielen Situationen lässt sich das Leben eines Baumes retten. Indem einzelne Äste abgeschnitten und andere schützende Maßnahmen getroffen werden, wird die Fällung des Baumes verhindert. Es ist zu empfehlen, sich verschiedene Meinungen sowie Angebote vor der Fällung des Baumes einzuholen. Auf diese Weise erhalten Sie einen besseren Überblick über die aktuellen Marktpreise und treffen eine ganzheitliche Entscheidung.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist der ideale Zeitpunkt, eine Birke zu fällen?

Von Spätherbst bis zum Frühjahr.

Wofür wird Birkenholz verwendet?

Für dekorative Zwecke und Kaminholz.

Wie hoch wachsen Birken?

Bis zu 30 Meter hoch.

Wie entsorge ich den gefällten Baum?

Verarbeitung zu Kaminholz, Beauftragung des Fachunternehmens zur Entsorgung.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/PinkBadger

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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