Wer einen Garten sein Eigen nennt, hat vielfältige Möglichkeiten diesen zu verwenden. Entweder als Spielfläche mit Rasen für die Kinder, Nutzgarten, um Obst und Gemüse anzupflanzen, Augenschmaus mit vielen Blumen oder von jedem ein bisschen. Entscheidet man sich für einen Blumengarten, gibt es auch hier verschiedene Alternativen, die von den jeweiligen Pflanzen abhängen, die wachsen sollen.
Schnittblumenbeet
Wenn Sie das Geld für den Floristen sparen wollen, um frische Blumen in Ihrer Vase zu haben, empfiehlt sich ein Beet mit Schnittblumen anlegen.
Optimale Voraussetzungen für den Standort sind:
- ein sehr sonniger beziehungsweise halbschattiger Platz, je nach gewünschten Blumensorten
- nicht ständig dem Wind ausgesetzt
- keine Baum- oder Strauchwurzeln im Beet
Bei der Gestaltung sollten Sie darauf achten, dass
- das Beet von allen Seiten gut erreichbar ist
- die Breite von 1,2 m nicht überschritten wird
Bei der Auswahl der Blumensorten sollten Anfänger beispielsweise folgende wählen:
- Ammi Majus
- Dill
- Kosmeen
- Nicotiana
- Nigellas
- Phlox
- Zinnien
Fortgeschrittene versuchen sich zum Beispiel an:
Der Boden sollte vor dem Auspflanzen der Jungpflanzen aufgelockert werden, unkrautfrei und wasserdurchlässig sein. Staut sich die Nässe, weil Sie einen Lehmboden haben, können Sie ihn mit Kompost und Sand aufwerten. Am besten verzichten Sie auf Torf, nicht nur der Umwelt zuliebe. Ab Mai können die ersten jungen Blumenpflanzen in den Boden. Hierbei sollte der Abstand, der auf der Verpackung angegeben ist, eingehalten werden. Empfehlenswert ist zudem, dass die hochwachsenden Blumen nach hinten, die niedrigeren nach vorne kommen, damit die kleinen nicht verschattet werden.
Hochbeet

Diese Beete sind nicht nur für Blumen, sondern gleichfalls Gemüse und Kräuter ideal. Als Hobbygärtner erspart man sich das mühselige Bücken, wodurch der Rücken geschont wird. Die Länge kann individuell bestimmt werden, je nachdem, wie groß der Platz ist.
Bei den anderen Maßen sollte folgendes eingehalten werden:
- Höhe von 70 bis 80 cm, höchstens 100 cm
- Breite von 120 cm
Als Standort empfiehlt sich ein sonniger Platz, der von Unkraut, Wurzeln und Steinen befreit wurde und eben ist.
Das Material sollten Bretter mit Blockhausprofil sein, beispielsweise aus Lärche, Robinie oder Douglasie. Diese Hölzer garantieren eine hohe Widerstandskraft ohne chemischen Holzschutz.
Für das Anlegen des Hochbeetes gehen Sie wie folgt vor:
- Messen Sie die Eckpunkte des Beetes aus und setzen Pflastersteine als Eckpfosten-Fundament. Mit einer Wasserwaage prüfen Sie, dass alle auf gleicher Höhe liegen.
- Sägen Sie die Bretter für Kopfenden und Seiten auf die gewünschte Länge. Möchten Sie einen Holzschutz oder Farbe auftragen, achten Sie möglichst auf unbedenkliche Produkte.
- Beginnen Sie mit dem Aufbau bei den Kopfenden und beachten Sie die exakte Montage.
- Bei den Seiten schrauben Sie jeweils zuerst das unterste Brett an. Prüfen Sie anschließend, ob alles gerade ist. Dann verschrauben Sie die restlichen Seitenbretter und verbinden sie mit den Eckpfosten.
- Zum Schutz vor Wühlmäusen legen Sie einen engmaschigen Draht, 13 mm, auf dem Boden aus und tackern ihn an den seitlichen Wänden fest
- Die Innenwände werden mit Folie ausgekleidet, die unten von Steinen oder Ziegeln beschwert wird.
- Schrauben Sie nun Leisten auf den Rahmen, damit diese einen Abschluss für das Beet bilden. Um Verletzungen vorzubeugen, schleifen Sie diese am besten ab und streichen Sie mit einer Farblasur.
- befüllt wird das Hochbeet in vier unterschiedlichen Schichten. Jede ist 5 bis 25 cm dick. Legen Sie Zweige, Äste und Holzhäcksel als unterste Ebene hinein, die etwa 25 bis 30 cm hoch ist, anschließend ca. 5 cm Laub, Rasenschnitt oder umgedrehter Rasensoden. Die dritte Lage, die genauso wie die vierte 25 bis 30 cm hoch sein sollte, besteht aus halbreifen Kompost, der zur Hälfte mit Rinderdung beziehungsweise Pferdemist vermischt wird. Als oberste Schicht verwenden Sie Substrat, das aus Kompost und feiner Gartenerde besteht und leicht angedrückt wird.
- Nun kann das Hochbeet bepflanzt werden.
Expertentipp
Verschiedene Beete lassen sich wunderbar miteinander kombinieren. Somit können Sie ebenso unscheinbare Ecken in wahre Hingucker verwandeln. Zudem empfiehlt sich die Blumen nach ihrer Blütezeit zu bepflanzen, damit Sie über das ganze Jahr in einen farbenfrohen Blumengarten schauen.
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