Bodendecker sind pflegeleicht und können auch an schwierigen Stellen in der Natur oder im Garten eine große Fläche mit Grün überziehen. Die niedrig am Boden wachsenden Pflanzen, darunter Waldmeister und Efeu, benötigen nur in Ausnahmefällen Düngemittel. Wir klären auf, wann Dünger Sinn macht und wie Sie diesen verwenden sollten.
Über Bodendecker
Die Liste der Bodendecker ist lang, doch eines haben alle Pflanzen gemeinsam: Sie sind robust, versorgen sich selbstständig und benötigen nur wenig Pflege in Form von Dünger oder Rückschnitten. Ihr rasantes Wachstum und ihre Eigenschaft, eine große Fläche mit Blüten und Blättern gegen Unkraut zu verteidigen, macht sie vor allem in Parkanlagen, heimischen Vorgärten und auch auf Friedhöfen beliebt.
Diese Bodendecker sind besonders schön anzusehen:
- Gemeines Seifenkraut
- Polsterphlox
- Ehrenpreis
- Wollziest
- Kleines Immergrün
- Elfenblume
- Waldmeister
- Rosa Nachtkerze
- Taubnessel
- Fetthenne
Bodendecker – Pflege und Anwendungsgebiete

Bodendecker wie Grasnelken, Lampranthus und Co sind in der Lage, Ihre Nährstoffe eigenständig aus dem Erdreich zu beziehen und benötigen im Grunde keinen Dünger oder regelmäßige Wasserzufuhr. So eignen Bodendecker sich besonders für Flächen, die schön aussehen sollen aber gleichzeitig nicht pflegeintensiv sind. Darüber hinaus halten die Pflanzen Unkraut in Schach und verbessern die Bodenqualität durch eine permanente Nährstoffversorgung durch ihr flaches Wurzelwerk. Schon nach kurzer Zeit schaffen Bodendecker eine dichte, optisch ansprechende Pflanzendecke.
Ein Düngen dieser Pflanzen ist oftmals also nicht nötig und sogar unvorteilhaft. Der Grund dafür ist, dass viele Dünger das Wachstum anregen und dadurch eine strukturschwache Entwicklung antreiben, welche der Pflanze im Endeffekt schadet.
In Ausnahmefällen sollten Bodendecker aber doch gedüngt und geschnitten werden. Im folgenden erfahren Sie, welche das sind.
Wann Bodendecker geschnitten und gedüngt gehören
Sollen Bodendecker ganz gezielt zum Einsatz kommen und genaue Grenzen einhalten, so ist ein Rückschnitt natürlich unvermeidbar. Dort, wo Sie den Bodendeckern keinen freien Lauf lassen können oder möchten, kann bis zu viermal im Jahr ein Formschnitt anfallen.
Die ist beispielsweise empfehlenswert, wenn Sie Bodendecker als Grabstättendekorierung oder Wegbegrenzung anpflanzen.
Durch einen häufigen Rück- oder Formschnitt verbrennt die Pflanze jedoch viel Energie bei der Bildung neuer Triebe. Hier kommt der Dünger zum Einsatz. Ist Ihre Pflanze leicht geschwächt, können Sie ihr mit Düngern unter die Arme greifen. Sein Sie aber sparsam und vermeiden Sie eine Überdüngung der Pflanze.
Gegen eine Überdüngung hilft meist auch eine im Vorfrühling angewendete dauerhafte Düngung mit organischen Mitteln wie Kompost oder Hornspänen.
Generell gilt aber, eine Düngezugabe nur in den Hauptwachstumsphasen durchzuführen, also im Sommer bis zum Herbst.
Expertentipp
Verzichten Sie auf mineralische Düngemittel, denn diese beschleunigen ganz erheblich das Wachstum der Bodendecker. Dadurch verbraucht die Pflanze noch mehr Energie als so schon und wird im Endeffekt dadurch nur geschwächt. Bodendecker wachsen von allein schon schnell genug. Abgesehen davon ist die Wirkdauer von Kunstdünger nur sehr kurz und somit keine gute Alternative zu organischen Mitteln. Ist Ihre Pflanze jedoch durch übermäßiges Schneiden angegriffen, können Sie mit etwas Flüssigdünger nachhelfen. Diesen kann die Pflanze besonders schnell aufnehmen.
Häufig gestellte Fragen
Wie verdichtet man Bodenleger?
Durch einen regelmäßigen Rückschnitt wächst die Pflanze besonders dicht. Das ständige Neubilden von Trieben kostet den Bodenleger allerdings einiges an Kraft, sodass hier mit ein wenig Düngemittel nachgeholfen werden sollte. Je dichter die Pflanzendecke ist, desto mehr wird auch das Unkrautwachstum gehemmt.
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