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Bäume

Der beste Apfelbaumstandort im Garten

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Der beste Apfelbaumstandort im Garten

Der Apfelbaum (Malus domestica) gehört zur Familie der Rosenholzgewächse (Rosaceae). Er stammt vom asiatischen Wildapfel (Malus sieversii) ab.

Bereits im 6. Jahrhundert vor Christus kultivierten die Römer sechs verschiedene Apfelsorten. Es gibt weltweit ca. 20000 Apfelsorten. 70 Sorten davon werden im deutschen Obstbau verwendet.

Apfelbaumformate

Apfelbaumformate


Es gibt Apfelbäume in den unterschiedlichsten Größen für die unterschiedlichsten Gärten.

Der Säulenapfelbaum ist die kleinste Form. Er kann bis zu zwei Meter hoch werden und dabei 1- 1,50 Meter breit werden. Er kann problemlos im Kübel gehalten werden.

Der Kübel sollte allerdings ausreichend groß sein und möglichst sonnig stehen.

Eine weitere, seltenere Möglichkeit ist ein Apfelbusch. Hier ist der Stamm sehr niedrig, und der Baum ist buschig verzweigt. Diese Möglichkeit wird eher zu dekorativen Zwecken eingesetzt, da durch die starke Verzweigung weniger Früchte ausgebildet werden. Der Busch wird ca. 2m hoch.

Für den gewerblichen Obstbau kommen Spalierbäume zum Einsatz. Hier wird der Baum auf ein Spalier gebunden. Die gleichmäßige Ausrichtung der Zweige sorgt durch ausgeglichene Lichtverhältnisse und ausgewogene Saftverteilung für gleich große Früchte.

Ein Halbstamm ist ein klassisches Format. Hier beginnt die Krone bei 1-1,20 Meter und ist dann verzweigt. Insgesamt erreicht der Halbstamm eine Höhe von drei bis vier Metern. Der Halbstamm ist für kleinere Grundstücke geeignet, durch seine Höhe ist das Rasenmähen unter dem Baum oft schwierig, dafür sind die Früchte leichter zu ernten.

Beim Hochstamm beginnt die Krone bei 1,80- 2 Metern. Der gesamte Baum erreicht eine Höhe von vier bis fünf Metern.

Hier wird für die Ernte eine Leiter benötigt, dafür kann darunter besser Rasen gemäht werden.

Standort

Standort
Äpfel benötigen Sonne, um in den Früchten reichlich Zucker ausbilden zu können. Bei zu feuchten, kühlen Standorten werden die Äpfel schnell schorfig. Bei großer Trockenheit bilden sich kleinere Früchte. Ist der Standort zu schattig, fehlt es den Früchten an Zucker und sie werden sauer. Außerdem werden sie später reif.

Ein warmer, vollsonniger Standort ist am besten für einen Apfelbaum geeignet. Gerne darf es auch etwas windgeschützt sein.

Äpfel gedeihen auch auf Sandboden, hierbei ist allerdings zu beachten, dass Sandböden wenig Wasser und Nährstoffe speichern. Daher muss zusätzlich vermehrt gewässert und gedüngt werden.

Am wohlsten fühlt sich ein Apfelbaum auf nährstoffreichem, lehmigen Boden.

Es sollte zwecks Befruchtung entweder eine Partnersorte in der Nähe sein oder es sollten sich Apfelbäume in der Nachbarschaft befinden. Meistens reicht der Bienenflug aus, um den Baum zu bestäuben.

Für die Auswahl der Partnersorte gibt es spezielle Befruchtertabellen, die man entweder in Fachbüchern oder natürlich im Internet finden kann.

Es sollte für die Pflanzung ein Standort gewählt werden, an dem vorher kein anderer Apfelbaum gestanden hat, da es dort wahrscheinlich zu Bodenmüdigkeit gekommen ist.

Expertentipp

Obstbäume locken häufig Wühlmäuse an. Es kann ratsam sein, bei hohem Wühlmausaufkommen bei der Pflanzung einen Drahtkorb um die Wurzeln zu legen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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