Aufgrund ihrer prächtigen Blüten erfreut sich die Magnolie bei Hobbygärtnern großer Beliebtheit. Bleibt die attraktive Blüte aus, ist die Enttäuschung verständlicherweise groß. Hier lesen Sie, wie Sie in einem solchen Fall handeln können, um wieder in den Genuss prächtiger Blüten zu kommen.
Wissenswertes über die Magnolie
Innerhalb der Frühjahrssträucher gilt die Magnolie als Königin der Ziergehölze. Sie zeichnet sich durch üppige, prachtvolle Blüten aus und gehört zu den ältesten Blütenpflanzen der Erde. Die Blüten sind einfach aufgebaut und bestehen aus einem zapfenförmigen Stempel, den schraubig angeordnete Blütenblätter umgeben. Die Magnolie ist hauptsächlich in Ostasien sowie Nord- und Südamerika verbreitet. In ihrer natürlichen Umgebung steht sie auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.
Die Blüte der Magnolie

Grundsätzlich dürfen Sie in den ersten zwei Jahren nicht mit einer Blüte rechnen. Die Pflanze benötigt die Zeit zum Festsetzen und nutzt die Nährstoffe zunächst ausschließlich zum Wachstum. Ab einer bestimmten Größe verteilt sich die Nährstoffaufnahme gleichmäßiger und begünstigt die Blütenbildung. Neben dem Alter kommen aber auch andere Gründe infrage:
Eingefrorene Knospen
Zwischen Spätsommer und Frühherbst legt die Magnolie ihre Knospen an. Ist der Winter sehr kalt, können die Knospen erfrieren. Kurz vor und während der Blüte sind diese sehr empfindlich. Achten Sie schon beim Kauf auf die Frostverträglichkeit der Pflanze. Düngemittel mit viel Phosphor und Kalium unterstützen die Robustheit der Knospen.
Rückschnitt
Im frühen Herbst bildet die Magnolie Knospen für die Blüte im kommenden Jahr. Wenn Sie Ihre Pflanze zu spät oder radikal zurückgeschnitten haben, setzt sie mit der Blüte aus. Nach einem Radikalschnitt benötigt sie Zeit, um sich zu erholen und neue Kräfte zu sammeln. Sorgen Sie währenddessen für ausreichend Nährstoffe.
Herbsttrockenheit
Fällt der Herbst trocken aus, mangelt es der Magnolie an ausreichend Wasser. Um die Blüten mit den dickfleischigen Blättern auszubilden, ist dies jedoch dringend notwendig. Bekommt die Magnolie zu wenig Wasser, nutzt sie das, was sie bekommen kann für ihren eigenen Wachstum. Sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeit, wenn der Regen im Herbst zu gering ausfällt.
Der Standort
Fühlt sich Ihre Magnolie am Standort nicht wohl, kann auch das zum Ausbleiben der Blüte führen. Die Pflanze verlangt einen sonnigen bis halbschattigen Ort. Oft verträgt sie die pralle Mittagssonne im Sommer nicht. Stellen Sie ihr ausreichend Platz zur Verfügung und vermeiden sie Zugluft, welche im Winter das Einfrieren von Knospen fördert. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Magnolie am falschen Standort sitzt, lohnt es sich, sie umzupflanzen.
Die Bodenbeschaffenheit
Die Magnolie benötigt einen nährstoffreichen und humushaltigen Boden. Achten Sie auf lockere und durchlässige Erde, damit sich keine Staunässe bilden kann. Der optimale pH-Wert der Erde liegt zwischen 5,5 und 6,8. Die Magnolie zählt zu den Flachwurzlern, d.h. ihre Wurzeln verlaufen knapp unter der Erdoberfläche. Vermeiden Sie hier beispielsweise Bodendecker zu pflanzen, da es sonst zu einem Versorgungskonflikt kommen kann.
Expertentipp
Düngen Sie Ihre Magnolie von März bis Juni regelmäßig mit stickstoffhaltigen Dünger. Dieser fördert die Blütenbildung des prachtvollen Zierstrauchs.
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