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Die Rinde der Fichte – wie sieht sie aus?

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Die Rinde der Fichte - Wie sieht sie aus

Auf Nadelbäume trifft man fast überall: in Parks, im Wald und auch in den heimischen Gärten. Die schöne Fichte ist hier dabei die häufigste Baumart, die man in Deutschland antrifft. Das verdankt sie unter anderem ihren guten Eigenschaften. Um die Fichte von anderen Nadelbäumen wie die Tanne oder die Douglasie zu unterscheiden, muss man nur einen Blick auf ihre Rinde werfen.

Die Fichte

Die Fichte


Die Fichte kann bis zu 60 Meter hoch werden und ein stolzes Alter von bis zu 300 Jahren erreichen. Das macht sie zusammen mit der Weißtanne zu der höchsten in Euro heimischen Baumart. Auffällig ist ihre schöne kegelförmige, nach oben spitz zulaufende Baumkrone.

Die Fichte ist neben der Kiefer in Deutschland in der Holzwirtschaft sehr beliebt, da sie sehr schnell wächst und über hervorragende Holzeigenschaften mit einer optimalen Festigkeit und Elastizität verfügt. Daher wird Fichtenholz sehr gern als Bauholz für Türen, Zäune und Wandverkleidungen, als auch für Spielzeug und Möbel genutzt. Hochwertiges Fichtenholz kommt ebenfalls beim Bau von Geigenböden und Gitarren zum Einsatz.

Merkmale der Fichte

Merkmale der Fichte
Am besten kann man die Fichte anhand ihrer Rinde von anderen Nadelbäumen unterscheiden. In jungen Jahren ist die Rinde der Fichte rotbraun, weshalb sie oft unter den Bezeichnungen „Rotfichte“ oder „Rottanne“ geführt wird. Letztere Bezeichnung, also Rottanne, ist allerdings irreführend, da die Fichte mit einer Tanne nicht viel gemein hat.

Mit zunehmendem Alter färbt sich die Rinde der Fichte in ein dunkles graubraun. Das beste Erkennungsmerkmal ist die Borke: Der Stamm der Fichte weist eine schuppige Borke ohne erkennbare Riefen auf, wobei die einzelnen „Platten“ der Borke eher rundlich sind. Die kleinen Platten der Borke sitzen locker auf der Rinde und lassen sich mit der Hand leicht ablösen.

Expertentipp

Wer eine oder mehrere Fichten in den Garten pflanzen möchte, sollte unbedingt auf den passenden Boden achten. Besonders gut gedeiht die Fichte auf einem gut durchlüfteten Boden. Hier kann sie ein tief reichendes, stabiles und weit verzweigtes Wurzelsystem ausbilden.

Ist der Standort ungünstig, wie verdichteter Boden oder ein wechselfeuchter Boden, bildet die Fichte nur oberflächliche Tellerwurzeln, die meist nur 20 bis 30 Zentimeter Tiefe erreichen, aus. Bei starkem Wind oder Sturm sind diese Bäume Windwurf gefährdet und können an Haus und Garten große Schäden anrichten.

Häufig gestellte Fragen

Wofür wird Fichtenholz und die Rinde verwendet?

Neben dem Einsatz als Bauholz wird die Rinde der Fichte zu Rindenmulch verarbeitet. Aber auch für kulinarische Genüsse wird die Fichte eingesetzt: Der Original Schwarzwälder Schinken wird ausschließlich über Fichten- und Tannenspänen geräuchert. Dies verleiht dem Schinken den typischen, aromatischen Geschmack.

Wie sehen die Zapfen der Fichte aus?

Die Zapfen bestehen aus einer Zapfenspindel, um die die Zapfenschuppen verteilt sind. Zwischen diesen Schuppen entwickeln sich die Samen. Die Zapfen der Fichte öffnen sich nur bei Trockenheit, um den reifen, sehr leichten, reifen Samen die besten "Flugbedingungen" zu gewährleisten. Regnet es oder herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, schließen sich die Zapfen automatisch, um die Samen zu schützen.

Im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen stehen die Zapfen auch nicht "aufrecht" auf den Zweigen, sondern hängen nach unten.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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