Die Eibe ist eine immergrüne Pflanze, welche baum- oder strauchförmig wächst. Sie gilt als winterhart und gehört zur Familie der Eibengewächse. Ihre Nadeln sind entweder vollständig gelb oder gelb umrandet. Im Gegensatz zu Tannen oder Fichten verfügt sie über eine praktische Verzweigung, welche sich leicht in Form schneiden lässt. Man kann die Eibe entweder im Pflanzkübel kultivieren oder sie als Hecke in Kombination mit anderen Gewächsen anpflanzen. Sie wächst nur langsam und bevorzugt einen sonnigen, aber nicht zu heißen Platz. Schattige Standorte verträgt sie nicht so gut.
Die Kultivierung im Kübel
Die Eibe kann ganzjährig in einem Pflanzkübel zum Beispiel auf der Terrasse gehalten werden. Das Gefäß sollte im optimalen Fall mit einer Bonsaierde, welche mit Blumen- oder Kübelpflanzenerde gemischt wird, gefüllt werden. Das Substrat kann man durch die Zugabe von Sand oder Tongranulat noch zusätzlich aufwerten. Auf diese Weise wird die Bildung von Staunässe vermieden. Verfügt der Pflanzkübel über ein Loch im Boden, so sollte man dies mit Tonscherben bedecken und eine Drainage herstellen.
Wird der Kübel nicht an einem optimalen Ort aufgestellt, so kommt es zur Bildung von braunen oder dunklen Nadeln. Zudem wächst die Eibe dann noch langsamer. Es ist wichtig, dass der Kübel sowohl in der Tiefe als auch in der Breite ausreichend ist, damit sich die Pflanze nach Belieben ausbreiten kann. Soll die Eibe bewusst sehr klein gehalten werden, so sollten die Düngergaben nur sparsam erfolgen.
Pflege

Die Eibe sollte in den Monaten April bis September ein- bis zweimal mit Flüssigdünger versorgt werden. Alternativ kann man ihr im Frühjahr eine reichliche Kompostgabe zuführen. Wichtig ist zudem, dass sie ausreichend Licht erhält. Insbesondere während längeren Trockenperioden sowie nach niederschlagsarmen Frostperioden, ist eine rechtzeitig und ausreichende Wassergabe ausschlaggebend.
Rückschnitt

Sind nach einem besonders kalten Winter einige Triebe erfroren, so sollte man diese einfach herausschneiden. Ansonsten eignen sich die Eibe hervorragend als dekoratives Element bei der Gartengestaltung. Dazu verpasst man ihr einmal im Jahr einen Pflegeschnitt. Dieser sollte Ende Juni vorgenommen werden. Die Eibe ist äußerst robust selbst im Hinblick auf einen Radikalschnitt und treibt ohne Probleme wieder aus.
Kombination mit anderen Gewächsen
Pflanzen, welche sich besonders zur Kombination mit der Eibe eignen, sind zum Beispiel Funkien, welche auch dank ihrer weißen bis lilafarbenen Glockenblüten für einen Hingucker neben dem Gewächs sorgt. Ein weiterer guter Nachbar ist die immergrüne Elfenblume, welche im Frühling abhängig von der Sorte entweder weiß, gelb, purpurfarben oder rot bis violett blüht. Eine weitere Möglichkeit ist der winterharte Storchschnabel. Dieser erreicht eine Höhe von bis zu fünfundvierzig Zentimeter und bildet einen dichten grünen Teppich aus. Da sich seine Blätter im Herbst gelb bis rot färben, bildet er zu diesem Zeitpunkt einen besonders schönen Kontrast zur grünen Eibe.
Expertentipp
Die Eibe bildet zahlreiche fleischige, leuchtend rote Beeren aus. Diese werden bevorzugt von Vögeln verzehrt, allerdings sind alle übrigen Teile der Pflanze sowohl für den Menschen als auch für Tiere giftig.
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