Engelstrompeten begeistern mit ihrem herrlichen Wuchs und einer imposanten Blütenpracht. Da die beeindruckende Pflanze jedoch zu den Starkzehrern zählt, und somit einen hohen Nährstoffbedarf hat, sollte sie regelmäßig gedüngt werden. Kompost bietet sich hierfür ebenso an, wie im Handel gekauftes Düngemittel.
Geeignetes Substrat
Engelstrompeten müssen nicht in spezielles Substrat gesetzt werden. Herkömmliche Blumenerde, die mit Kompost vermischt wird, reicht vollkommen aus. Es bietet sich jedoch an, zusätzlich etwas Torfersatz unterzumischen, um die Erde aufzulockern. Alternativ kann ebenfalls eine nährstoffreiche Blumenerde verwendet werden.
Wasserhärte, Kompost und weitere, natürliche Düngemittel
Der Härtegrad des Gießwassers sollte bei einer Engelstrompete unbedingt bekannt sein. Da die Pflanze, aufgrund ihrer beeindruckenden Größe sowie der immensen Blühfreudigkeit, viele Nährstoffe benötigt, sind regelmäßige Düngergaben unerlässlich. Damit es jedoch weder zu einer Unterversorgung, noch zu einem Mangel kommt, und sich zugleich der pH-Wert des verwendeten Substrats in einem gesunden Bereich befindet, ist es notwendig, die Düngergaben an die jeweilige Wasserhärte anzupassen.
Handelt es sich um normales oder hartes Wasser, werden Düngemittel benötigt, die den vorhandenen pH-Wert senken. Bei weichem Wasser muss dagegen der Absenkung des pH-Wertes entgegengewirkt werden. Auf jeden Fall ist ein Blühdünger zu verwenden.
Als Alternative bietet sich die Düngung einer Engelstrompete mit üblichem Kompost an. Ebenso ist es machbar, die Pflanze mithilfe von Pflanzenjauche, Teichwasser oder Hornspäne zu düngen. Wichtig ist, die Bodenqualität beständig zu überprüfen. Außerdem sind Düngergaben lediglich von April bis August notwendig. Dafür sollte jedoch wenigstens alle 14 Tag gedüngt werden. Erfolgt der Griff zur Gießkanne täglich, ist bis zu zwei Mal in der Woche eine Düngung notwendig.
Käufliche Düngemittel

Anstelle von Kompost und weiteren, natürlichen Düngemitteln, kann ebenfalls zu Dünger aus dem Handel gegriffen werden. Um die Engelstrompete optimal zu versorgen, sollte man der Erde bereits im Frühjahr einen Langzeitdünger untermischen. Während der ersten sechs Wachstumswochen ist an jedem dritten Tag ein stickstoffbetonter Dünger notwendig. Danach wird bis August ein kaliumbetonter Dünger verabreicht; am besten zwei bis drei Mal pro Woche. Dabei sollte immer zu Dünger gegriffen werden, der zu dem vorhandenen pH-Wert der Erde passt.
Pflege der Blüten
Für eine besonders reichhaltige Blütenpracht sind verwelkte Blüten zu entfernen. Diese müssen nicht angeschnitten werden; es genügt, wenn man die jeweils vertrockneten Teile ganz einfach mit den Fingern abknipst. Da die Engelstrompete giftig ist, sind hierzu jedoch unbedingt Handschuhe zu tragen. Dementsprechend sollten Kinder sowie Haustiere Abstand zu der Pflanze halten.
Expertentipp
Viele Hobbygärtner verwenden zum Düngen von Engelstrompeten Blaukorn. Hierzu gibt man ganz einfach zwei Esslöffel des Korns auf zehn Liter Gießwasser, Anschließend wird die Pflanze mit der Mischung kräftig gegossen. Aufgrund dessen, dass die Engelstrompete einen sehr hohen Nährstoffbedarf besitzt, ist eine Überdüngung gemeinhin kaum möglich. Allerdings sollten ab Ende August keine Düngergaben mehr erfolgen, damit die Pflanze in Winterruhe geht.
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