Fühlt sich der Ficus Benjamini bei seinem Gärtner wohl, wird dieser mit der Pracht seiner zahlreichen intensiv gefärbten grünen und gelbgrünen Blätter belohnt. Allerdings kann es bei dieser Pflanze schnell zu Unbehagen kommen, die sie dann unter anderem durch einen Blattverlust äußert. Welche Ursachen ein Blattverlust beim Ficus Benjamini haben kann und was Sie dagegen unternehmen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Ungeeignete Umgebungstemperatur
Der Ficus Benjamini fühlt sich bei einer konstanten Temperatur von 18°C bis 25°C am wohlsten. Temperaturschwankungen müssen unbedingt vermieden werden. Steht die Pflanze an einem ungeschützten Standort mit viel Zugluft, kann auch das der Auslöser für einen Blattverlust sein. Beachten Sie unbedingt, dass der Ficus Benjamini keine zu kalten Wurzeln bekommt. Steht die Pflanze beispielsweise auf kalten Fliesen, kühlen die Wurzeln schnell aus.
Die optimale Luftfeuchtigkeit
Mit zu trockener Luft kann der Ficus Benjamini gar nicht gut umgehen. Oft reagiert die Pflanze bei zu geringer Luftfeuchtigkeit mit dem Abwerfen ihrer Blätter. Damit sich die Pflanze bei zu trockener Luft wieder wohler fühlt, können Sie sie zwei Mal pro Woche mit Wasser aus einer Sprühflasche besprühen. Hierbei sollten Sie unbedingt beachten, dass es sich um weiches Wasser handelt.
Als weitere Lösung gibt es die Möglichkeit, den Untertopf der Pflanze mit Blähton zu füllen und diesen mit einer kleinen Menge Wasser zu vermischen. Diese Mischung gibt dauerhaft eine kleine Menge Wasser ab, die dafür sorgt, dass die Umgebung der Pflanze mit einer ausreichenden Menge an Feuchtigkeit versorgt wird. Eine weitere Lösung ist, den Standort des Ficus Benjamini zu wechseln und die Pflanze beispielsweise ins Badezimmer zu stellen. Dort herrscht eine deutlich höhere Luftfeuchtigkeit als in allen anderen Wohnräumen.
Schädlingsbefall

Eine weitere Ursache für einen plötzlichen Blattverlust beim Ficus Benjamini kann ein Befall mit Schädlingen sein. Hier kann es sich zum Beispiel um Spinnmilben, Schildläuse oder Thripse handeln. Haben Sie einen Schädlingsbefall an Ihrer Pflanze festgestellt, sollten Sie schnellstmöglich handeln.
Um die Schädlinge wieder loszuwerden, empfiehlt es sich die Pflanze gründlich abzuduschen. Das erledigen Sie am besten in der Dusche oder in der Badewanne. Im Anschluss daran waschen Sie die Blätter der befallenen Pflanze mit einem Gemisch aus Spiritus und Seife gründlich ab. Wiederholen Sie den Vorgang in einem Abstand von zwei Tagen bis alle Schädlinge beseitigt sind. Sollten Sie keine Besserung oder sogar eine Verschlimmerung des Schädlingsbefalls feststellen, führt leider kein Weg an einem geeigneten Pflanzenschutzmittel vorbei. Dieses können Sie im zuständigen Fachhandel erwerben.
Die richtige Wasserzufuhr

Im Alltagsstress kann es schnell vorkommen, dass man vergisst seine Pflanzen zu gießen. Allerdings nimmt Ihnen das eine Pflanze wie der Ficus Benjamini besonders krumm. Trockenheit schadet dieser Pflanze sehr schnell und sorgt dann für einen plötzlichen Blattabwurf.
Um diesen Pflegefehler auszugleichen, füllen Sie eine Schale mit weichem Wasser. Die Schale muss groß genug sein, um den gesamten Wurzelballen aufzunehmen. Im Anschluss entfernen Sie den Übertopf und tauchen den Wurzelballen in die mit Wasser gefüllte Schüssel. Lassen Sie die Pflanze für circa 20 Minuten in der Wasserschale stehen. Geben Sie ihr im Anschluss an das Tauchbad genügend Zeit, um vollständig abzutropfen. Wird die Pflanze vorzeitig zurück in den Übertopf gestellt, kann sich Staunässe bilden, die dem Ficus Benjamini ebenfalls Schaden zufügt.
Expertentipp
Achten Sie nach dem Kauf eines Ficus Benjamini unbedingt darauf einen geeigneten Standort zu finden. Dieser sollte ruhig sein, da sich die Pflanze schon an kurzen Berührungen durch Kleidungsstücke oder viel Bewegung in Form von rennenden Kindern oder Haustieren gestört fühlt.
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