Der Ficus Ginseng, auch bekannt als chinesische Feige, gehört zu den Bonsaiarten und überzeugt viele besonders wegen seines urigen Aussehens. Neben den dunkelgrünen Blättern zeichnet sich dieser durch seinen oftmals stark verformten Stumpf aus, der ein optisches Highlight darstellt. Dennoch ist Vorsicht vor allem bei Kindern und Tieren geboten, da der Ficus Ginseng hochgiftig ist. Natürlich kommt der ansehnliche Baum aus Südostasien und erreicht dort eine Größe von bis zu 30 Metern. Doch was ist bei der Pflege und besonders beim Umtopfen des Bonsais zu beachten? Die wichtigsten Informationen sind im nachfolgenden Artikel zusammengestellt.
Die Pflege des Ficus Ginseng
Der Ficus Ginseng ist in seiner Pflege deutlich anspruchsvoller als viele andere Zimmerpflanzen. Er bevorzugt einen hellen und warmen Standort, der aber gleichzeitig keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein sollte. Bei einem zu dunklen Standort neigt der Bonsai dazu, seine Blätter abzuwerfen. Außerdem reagiert er sehr empfindlich auf große Temperaturschwankungen, weshalb sowohl ein kalter Untergrund als auch Zugluft vermieden werden sollten. Die ideale Temperatur für den Ficus Ginseng liegt zwischen 18 und 22 Grad Celsius.
Als Erde für den Topf kann neben spezieller Bonsaierde auch ein durchlässiges Gemisch aus handelsüblicher Blumenerde, Sand und Lehm verwendet werden. Das Pflanzensubstrat sollte unabhängig von der Ausgestaltung immer feucht gehalten werden. Sobald die obere Erdschicht zu trocknen beginnt, sollte daher nachgewässert werden. Zur zusätzlichen Befeuchtung kann der Bonsai wöchentlich mit kalkarmem Wasser besprüht werden. Die Düngung mit einem Flüssigdünger ist insbesondere während der Wachstumsphasen von März bis September einmal wöchentlich zu empfehlen, um eine optimale Nährstoffversorgung zu gewährleisten.
Das Umtopfen des Ficus Ginseng

Beim Umtopfen des Ficus Ginseng ist primär darauf zu achten, ein passendes neues Gefäß zu wählen. Dieses sollte idealerweise größer als das vorherige sein, um dem Bonsai neue Wachstumsmöglichkeiten zu verschaffen. Trotz des Erfordernisses, die Erde stets feucht zu halten, verträgt der Ficus Ginseng keine Staunässe. Daher sollte sich im Boden des neuen Pflanzgefäßes ein ausreichend großes Loch befinden, aus dem überschüssiges Wasser ablaufen kann. In der Praxis hat es sich ergeben, dass ein Bonsai circa alle 2 bis 3 Jahre umgetopft werden sollte, da die Erde dann üblicherweise vollständig durchwurzelt ist. Im Zuge dessen empfiehlt es sich ebenfalls, den Wurzelballen auszuschneiden.
Expertentipp
Ein großflächiger Rückschnitt des Ficus Ginseng ist normalerweise nicht notwendig. Sollten einige Äste nicht Ihren Wünschen entsprechend wachsen, können diese aber selbstredend gekürzt werden. Hierbei empfiehlt es sich, sich an den Astaugen zu orientieren und in etwa drei bis fünf Millimeter nach diesem den Schnitt zu setzen.
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