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Zierpflanzen

Fuchsien – giftig oder essbar?

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Fuchsien - giftig oder essbar

Fuchsien sind in unseren Breiten seit dem 18. Jahrhundert beliebte Zierpflanzen für Balkone, Terrassen und Gärten. Großmutters Dauerblüher gehören zur Familie der Nachtkerzengewächse. Sie gelangten aus Mittel- und Südamerika sowie einige wenige Arten aus Neuseeland und Tahiti nach Europa.

Fuchsien – vollkommen ungiftige Pflanzen

Fuchsien - vollkommen ungiftige Pflanzen


Benannt wurden Fuchsien nach dem Botaniker und Mediziner Leonhart Fuchs, der im 16. Jahrhundert lebte und als einer der Väter der Botanik gilt. Er verfasste und illustrierte zudem ein bekanntes Kräuterbuch.

Fuchsien wachsen in ihren Herkunftsländern als Sträucher oder Bäume. Es gibt Arten, die Höhen von über zehn Metern erreichen können. Ihr attraktiver Blütenschmuck ist meist hängend mit auffällig weiß, rosa, rot, violett oder mehrfarbig gefärbten Blüten.

Fuchsien sind vollständig ungiftig. Die Früchte vieler Arten sind essbar und durchaus schmackhaft. Dunkle Früchte gelten als aromatischer als helle Exemplare. Einen sehr guten Geschmack besitzen die Sorten

  • Fuchsia magellanica,
  • Fuchsia excorticata,
  • Fuchsia corymbiflora,
  • Fuchsia splendens,
  • Fuchsia procumbens und
  • Fuchsia venusta.

Es lohnt sich beim Kauf von Fuchsien auf den lateinischen Namen zu achten. Den Blättern und der Rinde der Scharlach-Fuchsie (Fuchsia magellanica) werden in ihren Herkunftsländern heilsame Eigenschaften zugesprochen.

Bezaubernde Blüten und schmackhafte Früchte

Bezaubernde Blüten und schmackhafte Früchte
Jede einzelne Fuchsienblüte ist mit ihren leuchtenden Kelchblättern, den meist andersfarbigen Kronblättern und den langen, zierlichen Griffeln ein kleines Wunderwerk der Natur. Eine Fuchsie setzt zahlreiche zauberhafte Blüten an. Aus ihnen bilden sich später beerenartige Früchte, die in saftigem, weichem Zustand gepflückt werden sollten. Allerdings benötigt man einen ansehnlichen Bestand an Fuchsien, damit sich die Verarbeitung der Früchte lohnt.

Aus den Früchten der Fuchsie können Marmelade oder Likör hergestellt werden, sie eignen sich jedoch auch als Tortenbelag. Da immer nur wenige Früchte reif werden, kann man sie einfrieren, bis sich eine lohnenswerte Menge angesammelt hat. Zum Verzehr roher Fuchsienbeeren wird nicht geraten, da zu große Mengen Unwohlsein und Bauchschmerzen verursachen können.

Wer mehr Wert auf eine üppige Blütenpracht legt, sollte Fuchsien regelmäßig ausputzen, damit sie ihre Kraft in neue Blüten stecken. Die Blüten der Fuchsien sind ebenfalls essbar und wirken auf süßen und herzhaften Speisen sehr dekorativ.

Expertentipp

In der Natur vermehren sich Fuchsien über die essbaren Beeren, die von Tieren gefressen und auf diese Weise verbreitet werden. Als Hobbygärtner können Sie Fuchsien über Stecklinge vermehren. Bei idealen Bodentemperaturen von 18 bis 20 Grad Celsius wurzeln Stecklinge besonders schnell. Sie sollten allerdings vor praller Sonne, Zugluft und übermäßiger Verdunstung von Wasser geschützt werden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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