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Beetpflanzen

Gerbera im Sommer und Winter richtig pflegen

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Gerbera im Sommer und Winter richtig pflegen

Die Gerbera gilt aufgrund ihrer Herkunft als besonders sonne- und wärmeliebende Pflanze. Ursprünglich stammt sie aus den warmen und tropischen Regionen in Südafrika und Asien. Die bei uns in Töpfen kultivierte Gerbera stellt eine Mischung aus den zahlreichen Naturarten dar und verfügt über langstielige Korbblüten, welche in den unterschiedlichsten Farben blühen.

Der optimale Standort

Zwar bevorzugt die Gerbera helle Standorte, eine direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden. Bei großer Hitze reagiert sie sehr empfindlich und sollte daher auf keinen Fall den ganzen Tag über an einem vollsonnigen Platz stehen, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann, welche für langfristige Schäden an der Pflanze sorgen. Optimal ist ein Standort, welcher der Gerbera entweder am Vormittag oder am Nachmittag Sonne bietet. Wird sie auf einer Fensterbank kultiviert, so ist es ratsam, den Blumentopf mit ein wenig Abstand zum Fenster aufzustellen und sie somit vor der Hitze zu schützen. In Innenräumen gilt es außerdem, auf eine gute Belüftung zu achten, da zu warme und stehende Luft ebenfalls schädlich sein kann. Während der warmen Sommermonate, in denen die Temperatur auch nachts nicht unter fünfzehn Grad Celsius fällt, ist ein Platz unter freiem Himmel eine gute Wahl.

Pflege im Sommer

Pflege im Sommer


Damit die Gerbera optimal versorgt ist, sollte man sie regelmäßig gießen. Der Boden sollte grundsätzlich feucht sein, Staunässe gilt es jedoch zu vermeiden. Wird sie in einem Topf kultiviert, so sollte das Gefäß am Boden über ausreichend freien Raum verfügen, welcher überschüssiges Wasser abfangen kann. Der Gerbera sollte wöchentlich Dünger in Form von Flüssigdünger zugefügt werden, welches zusammen mit dem Gießwasser verabreicht wird. Dann verfügt sie über genügend Nährstoffe, um in den Monaten von April und September ihre volle Blütenpracht auszubilden. Zusätzlich kann ein Pflanzenbefeuchter verwendet werden, welcher insbesondere an sehr heißen Tagen vor einer Austrocknung schützt und die tropische Herkunft der Gerbera imitiert.

Pflege im Winter

Pflege im Winter
Im Herbst ist zu beobachten, dass die Gerbera langsam an Kraft verliert. Da es sich nicht um eine winterharte Pflanze handelt, benötigt sie in den kalten Monaten einen geeigneten Ort, um während ihrer Ruhephase zu überwintern. Die Umgebungstemperatur sollte etwa zehn Grad Celsius betragen und über ausreichend Tageslicht verfügen. Damit die Ruhephase der Gerbera nicht unterbrochen wird, darf die Temperatur fünfzehn Grad Celsius nicht überschreiten. Während der Ruhephase von Oktober bis März wird die Pflanze im Abstand von vierzehn Tagen nur wenig mit Wasser versorgt. Auf Dünger ist in dieser Zeit vollständig zu verzichten.

Expertentipp

Ist der Übertopf des Pflanzgefäßes größer als der Pflanztopf selbst, sollte man den Boden entsprechend erhöhen. Hierfür lässt sich ein abgeschrägter Gegenstand, wie zum Beispiel eine umgedrehte Untertasse verwenden. Dank dieser Maßnahme wird schädliche Staunässe vermieden, da sich der Pflanzentopf auch bei übermäßiger Wasserzugabe nie direkt im Stauwasser befindet.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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