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Gießkanne richtig reinigen – Tipps und Tricks

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Gießkanne richtig reinigen - Tipps und Tricks

Muss eine Gießkanne regelmäßig gereinigt werden? Es liegt bei Ihnen: Während es Ihren Pflanzen vermutlich vollkommen egal ist, ob Ihre Gießkanne sauber oder schmutzig ist, ist es gut möglich, dass Sie sich über den schlechten Zustand Ihrer Kanne ärgern.

Kunststoff oder Kupfer – woraus besteht Ihre Gießkanne?

An jeder Gießkanne, die oft und gerne benutzt wird, werden sich früher oder später Ablagerungen absetzen. Es ist völlig normal, dass Gießkannen im Laufe der Zeit unansehnlich werden. Nicht nur, dass Ihre einst so hübsche Kanne nun nicht mehr mit ihrem guten Aussehen glänzen kann, es kann zudem dazu kommen, dass die Löcher der Düse verstopfen. Vielleicht haben Sie sogar schon darüber nachgedacht, dass alte Exemplar „auszumustern“ und sich eine neue Gießkanne anzuschaffen. Doch das muss nicht sein, denn Sie können Ihre Kanne ohne großen Aufwand – und mithilfe einfacher Haushaltsmittel – meist schnell wieder sauber bekommen. Bevor Sie sich an die Arbeit machen, um Ihre Kanne von den lästigen Ablagerungen zu befreien, sollten Sie bedenken, dass nicht jedes Material mit denselben Mitteln gereinigt werden sollte. Es macht einen Unterschied, ob die Gießkanne aus Kunststoff oder Kupfer besteht, denn verschiedene Materialien wollen auf unterschiedliche Art gereinigt und gepflegt werden.

Gießkanne aus Kunststoff reinigen

Gießkanne aus Kunststoff reinigen


Wie alle Kannen – ganz gleich aus welchem Material sie bestehen – sind auch Kunststoffkannen nicht vor Ablagerungen gefeit. Nicht selten befinden sich in (und an) der Kanne Kalkreste, Algen, Schimmel und weitere glitschige Beläge. Zur Reinigung sollten Sie die Gießkanne etwa zur Hälfte mit warmem Wasser füllen und dem Wasser sowohl etwas Geschirrspülmittel als auch eine Tasse Essig hinzufügen. Schwenken Sie Kanne danach für mehrere Minuten, um die Mischung gut zu verteilen. Ist die Kanne stark verschmutzt, macht es Sinn, dass Wasser während der Reinigung (gegebenenfalls mehrmals) zu wechseln.

Um Ihre Kanne endgültig von Dreck und Ablagerungen zu befreien, sollten Sie den angelösten Schmutz mithilfe einer Bürste entfernen. Spülen Sie die Gießkanne nach erfolgreicher Reinigung gründlich aus, damit weder Essig noch Spülmittelreste in der Kanne verbleiben. Die Mischung aus warmem Wasser, Geschirrspülmittel und Essig eignet sich zur Innen- und Außenreinigung des Gießgefäßes. Zum Trocknen sollten Sie Ihre Gießkanne anschließend umgedreht an einen warmen Ort stellen.

Gießkanne aus Kupfer reinigen

Gießkanne aus Kupfer reinigen
Kupfergießkannen sind dekorativ – vorausgesetzt, sie sind sauber. Wollen Sie Ihre Kanne reinigen, sollten Sie stärkere Verschmutzungen zunächst mit Essig bekämpfen. Sie dürfen das Innere der Kupferkanne ausbürsten, um Ablagerungen zu entfernen. Sitzt der Schmutz im Inneren Ihrer Gießkanne zu fest, füllen eine Mischung aus heißem Wasser und Essig ein, die Sie für einige Zeit einwirken lassen sollten.

Um das Äußere der Kupferkanne zum Glänzen zu bringen, können Sie aus je einer 1/4 Tasse Salz, Mehl und Essig, eine Paste anmischen, mit der Sie Ihre Kupferkanne auf Hochglanz polieren können.

Expertentipp

Wissen Sie, dass Sie Backpulver nicht nur zur Zubereitung von leckerem Gebäck nutzen können? Backpulver ist ein effektives Mittel, um hässliche Beläge und Ablagerungen zu entfernen und kann Ihre Gießkanne von Algen und Kalk befreien. Wollen Sie es versuchen? Dann schütten Sie zwei Backpulvertütchen in Ihre Gießkanne, füllen diese mit heißem Wasser auf und lassen die Mischung für rund 24 Stunden einwirken. Nach der Einwirkzeit sollten Sie die Kanne sorgfältig ausspülen und verbliebene Schmutzreste mithilfe einer Bürste entfernen. Besonders hartnäckige Verschmutzungen können Sie – nicht nur in Ihrer Gießkanne – mit einem Mix aus Backpulver und Cola beseitigen.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Tgordievskaya

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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