Connect with us

Zimmerpflanzen

Glückskastanie verliert Blätter – was tun?

Veröffentlicht

auf

Glückskastanie verliert Blätter - was tun

Die Glückskastanie ist eine sehr dekorative Zimmerpflanze, die von vielen Pflanzenfreunden wegen ihrer auffallenden fingerförmigen Blätter und ihrem geflochtenen Stamm sehr geschätzt wird.

In den Lehren des Feng-Shui ist die Glückskastanie ein Symbol des Glücks und auch hierzulande gilt sie als Glücksbringerpflanze. Neben ihrem hohen Zierwert spricht auch ihre Robustheit und Pflegeleichtigkeit für eine Glückskastanie in der Wohnung. Dennoch kann es vorkommen, dass die Blätter der Glückskastanie abfallen.

Nicht jeder Blattverlust ist schädlich

Wachstumsbedingt ist es völlig normal, wenn die Glückskastanie im unteren Bereich hin und wieder einzelne Blätter verliert. Das ist ein natürlicher Vorgang, der keiner weiteren Beachtung bedarf. Nur wenn auch im oberen Pflanzenbereich vermehrt Blätter abfallen, ist dies ein Grund zur Sorge.

Mögliche Ursachen für Blattverlust

Verliert die Glückskastanie ihre Blätter, verliert sie damit auch schnell ihr attraktives Aussehen und die Pflanze wird schnell unansehnlich. Blattverlust ist immer ein Zeichen dafür, dass es der Pflanze nicht gut geht. Um die Glückskastanie zu retten, ist es wichtig die Ursache für den Blattverlust möglichst schnell zu erkennen und zu beheben. Folgenden Ursachen können zu Blattverlust führen:

  • Falsche Standortbedingungen
  • Staunässe
  • Schädlingsbefall

Falsche Standortbedingungen

Falsche Standortbedingungen


Die Glückskastanie bevorzugt das ganze Jahr über einen hellen Standort. Direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Mittel- und Südamerika. Daher benötigt sie eine recht hohe Luftfeuchtigkeit.

Ist der Standort zu dunkel, oder erhält die Glückskastanie zu viel direktes Sonnenlicht, kann dies zum Gelbwerden der Blätter und letztendlich auch zu Blattverlust führen. Ein Standortwechsel kann Abhilfe schaffen, sofern die Ursache schnell erkannt wird.

Häufiger verliert die Glückskastanie jedoch ihre Blätter, weil die Luftfeuchtigkeit zu gering ist. Sie sollte deshalb möglichst nicht in der Nähe der Heizung stehen. Um die Luftfeuchtigkeit im Raum zu erhöhen, bewirkt ein Luftbefeuchter wahre Wunder. Alternativ hilft das regelmäßige Besprühen der Blätter mit möglichst kalkfreiem Wasser.

Die Glückskastanie ist zwar recht robust, doch auf Zugluft reagiert sie empfindlich. Der Standort sollte daher vor Zugluft geschützt sein.

Staunässe

Staunässe
Glückskastanien benötigen nur relativ wenig Wasser und sollten nur spärlich gegossen werden. Blattverlust entsteht am häufigsten durch falsches Gießen. Wird die Pflanze zu viel gegossen, entsteht Staunässe. Infolge faulen die Wurzeln, der Stamm durchweicht und die Pflanze verliert ihre Blätter.

Ist Staunässe die Ursache für den Blattverlust, ist die Glückskastanie in den meisten Fällen nicht mehr zu retten. Nur wenn die Pflanze sofort in frisches Substrat gesetzt wird, kann die Rettung noch glücken.

Schädlinge

Schädlinge
Eigentlich ist die Glückskastanie gegenüber Erkrankungen und Schädlingen sehr unempfindlich. Nur wenn die Raumluft zu trocken ist, kann die Pflanze von Spinnmilben oder Läusen befallen werden. Regelmäßiges Besprühen der Blätter mit kalkfreiem Wasser beugt einem Schädlingsbefall vor.

Auch der Stamm kann schuld sein

Nicht immer sind Pflegefehler die Ursache für einen übermäßigen Blattverlust. Manchmal kann es am Stamm der Glückskastanie liegen, dass die Pflanze viele Blätter verliert.

Glückskastanien werden meist mit einem verflochtenen Stamm angeboten. Sind die einzelnen Stämme zu eng verflochten, kann die Versorgung der Blätter mit Nährstoffen und Wasser dadurch gestört oder unterbrochen werden, sodass die Blätter letztendlich vertrocknen und abfallen.

In diesem Fall sollten die einzelnen Stämme entflochten und einzeln eingepflanzt werden.

Expertentipp

Die Glückskastanie wird vor allem wegen ihrer interessanten und dekorativen Optik geschätzt. Die Pflanze ist nicht giftig. Sie eignet sich daher auch als Zimmerpflanze, wenn Kinder oder Haustiere zum Haushalt gehören.

5/5 - (1 Bewertungen)

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Michael Gollop
© www.istockphoto.com/Photography By Tonel
© www.istockphoto.com/Michele Pevide
© www.istockphoto.com/Michele Pevide

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär