Die Hainbuche ist eine der beliebtesten Hecken. Sie überzeugt mit einem buschigen und kräftigen Wuchs zahlreiche Gärtner und sorgt für einen langlebigen Sichtschutz. Damit dieser aufrecht erhalten wird, sollte man sich um regelmäßige Düngergaben bemühen. Hier erfahren Sie, wann der beste Zeitpunkt dafür ist.
Benötigt die Hainbuche Dünger?
Bei der Hainbuche handelt es sich um ein Birkengewächs, das nicht näher mit der Rotbuche verwandt ist. Als Solitärpflanze wächst der attraktive Laubbaum zu stattlichen Größen heran. Meistens nutzt man die Art aber als blickdichte Hecke im Garten. Bei richtiger Pflege können sie ein hohes Alter erreichen. Hierfür sind regelmäßige Düngergaben empfehlenswert, um die Pflanze in einem gesunden Wachstum zu unterstützen. Frisch gesetzte Hecken bekommen dank einer wiederkehrenden Nährstoffversorgung einen regelrechten Wachstumsschub. Bei ausgewachsenen Exemplaren können Sie sparsamer düngen.
Der beste Zeitpunkt zum Düngen

Idealerweise führen Sie eine Düngung im Frühling durch, wenn sich die neuen Triebe der Hecke entwickeln. Zwischen den Monaten Februar bis April, je nach Bildung der neuen Blätter, freut sich das Gewächs über die Zugabe von Nährstoffen. Insbesondere bei Jungpflanzen ist die externe Zufuhr von Mineralstoffen und Co. unerlässlich und kann im Zweifelsfall im November noch einmal wiederholt werden. Achten Sie hierbei aber darauf, es nicht zu übertreiben. Zu viel Dünger kann der Hainbuche schaden.
Diese Dünger eignen sich für die Hecke

Bei der Hainbuche fahren Sie mit konservativen Methoden am besten. Geeignet für die Düngung sind organische Mittel wie Kompost oder Hornspäne. Diese enthalten große Mengen an Stickstoff, welche essenziell für die Fotosynthese der Pflanze sind. Reifer Kompost aus dem Garten lässt sich hervorragend zur Nährstoffversorgung verwenden. Mit dem Neuaustrieb des Gewächses können Sie dann direkt die Düngung verbinden. Auf Flüssigdünger sollten Sie verzichten, da dieser häufig eine auf andere Pflanzen abgestimmte Mineralstoffzusammensetzung aufweist.
Vorgehensweise beim Düngen
Für die Nährstoffgaben sollten Sie auf reifen Kompost zurückgreifen. Diesen können Sie an seiner feinkrümeligen, modrigen Struktur erkennen. Geben Sie pro Pflanze eine Schaufel Kompost bzw. Dünger auf die Erde. Geeignet ist jeweils der Wurzelbereich der Sträucher, da von dort aus die Nährstoffe aufgenommen und verarbeitet werden.
Harken Sie das Material mit einer gewöhnlichen Harke nun oberflächlich in den Boden ein und vermischen sie beide Bestandteile gut miteinander. Achten Sie darauf, die empfindlichen Wurzeln der Pflanze nicht zu beschädigen. Düngen Sie zudem am besten bei trockener Witterung und nicht an feucht-nassen Tagen. So kann sich der Kompost gut absetzen und droht nicht bei Starkregen weggeschwemmt zu werden.
Expertentipp
Ein alter Gärtnertipp ist die Nährstoffzufuhr über das im Herbst abgefallene Laub. Lassen Sie dieses direkt unter der Hainbuche als Mulchschicht verrotten, können sich insbesondere ältere Pflanzen selbst mit Nährstoffen versorgen.
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