Connect with us

Zimmerpflanzen

Hängebegonien Pflege

Veröffentlicht

auf

Hängebegonien Pflege

Die Hängebegonie ist eine der beliebtesten Balkonpflanzen. Der tropische Dauerblüher, der ursprünglich in den Regenwäldern Amerikas, Afrikas und Asiens beheimatet ist, begeistern mit interessanten Blütenformen und -düften. Nicht nur die Blüten, sondern auch die Blätter zeigen sich in unterschiedlichen Farben. Die Vielfalt an Sorten ist groß. Die saisonal blühende Pflanze zeigt sich in Balkonkästen und Blumenampeln von ihrer schönsten Seite.

Der ideale Platz für die Hängebegonie

Bereits im März können die Knollen der Hängebegonie in passende Pflanztöpfe oder Balkonkästen mit Anzuchterde gesetzt und angegossen werden. Die Pflanzen benötigen einen hellen Raum. Zu warm sollte es hier zunächst nicht sein, denn sonst bilden sich zwar Blätter, aber nicht genügend Wurzeln. An einen wärmeren Raum mit 18 bis 20 Grad kommen die Pflanzen erst, wenn sich erste Triebe zeigen. Wichtig ist, die Erde immer leicht feucht zu halten.
Die Begonien treiben weiter und können dann direkt, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, nach draußen. Sollten die Temperaturen unerwartet doch noch einmal unter 0 Grad fallen, müssen die Pflanzen abgedeckt oder wieder ins Haus geholt werden.

Nach den Eisheiligen verbleiben die Hängebegonien draußen. Sie wachsen gut in Balkonkästen, Blumenampeln, hohen Kübeln oder in Töpfen, die erhöht auf einem Blumenständer stehen. Die Blüte setzt bei vorgetriebenen Pflanzen sehr viel eher ein.

Begonien benötigen einen hellen bis halbschattigen und möglichst windgeschützten Standort, der besonders im Hochsommer nicht zu greller Mittagssonne ausgesetzt ist.

Die passende Pflege

Die passende Pflege


Schönes Wetter und gute Pflege veranlassen die Pflanzen zu kräftigem Wachstum. Sie benötigen eine nährstoffreiche Topferde, die nie vollständig austrocknen darf. Regelmäßiges Gießen ist also notwendig. Staunässe durch zu reichliche Wassergaben oder andauernden Regen mögen sie dagegen nicht, sie beginnen dann zu faulen. Wie oft gegossen werden muss, hängt von den Temperaturen und dem Entwicklungsstand der Pflanze ab. Größere Begonien mit vielen Blättern und Blüten verdunsten mehr Wasser. Am besten ist es, kleinere Wassermengen zu geben, als zu großzügig zu sein. Die Pflanze kommt aber auch einige Zeit mit weniger Wasser aus. Wichtig ist, dass das Substrat gut durchlässig ist und überschüssiges Wasser gut ablaufen kann.

Düngergaben erfolgen alle zwei Wochen mit einem speziellen Dünger für Blühpflanzen. Besonders gut macht sich ein Flüssigdünger, der mit dem Gießwasser gegeben wird. Die Pflanze dankt es mit einem wunderbaren Blütenreichtum.

Die Pflanze überwintern

Die Pflanze überwintern
Vor dem ersten Frost im Spätherbst wird die Hängebegonie, sie ist eine mehrjährige Pflanze, stark zurückgeschnitten, auch wenn sie noch blühen sollte. Die Knollen müssen aus dem Pflanzgefäß genommen, von der Erde befreit und leicht gereinigt werden. Am besten überwintern sie in einem dunklen, trockenen Kellerraum oder einer Garage bei 5 bis 10 Grad, eingewickelt in Papier.

Balkon- oder Kübelpflanzen können ebenso direkt im Topf an einem kühlen Ort überwintern. Auch hier sind die Triebe einzukürzen und abgestorbene Pflanzenteile und welke Blätter zu entfernen. Gegossen wird nur hin und wieder. Im Frühjahr kommen die Pflanzen auf die Fensterbank, wo sie sich langsam wieder an Licht und höhere Temperaturen gewöhnen können.

Expertentipp

Verwelkten Blüten sind regelmäßig zu entfernen. Das fördert die Ausbildung neuer Knospen.

Häufig gestellte Fragen

Wie werden Begonien vermehrt?

Begonien lassen sich durch Samen vermehren. Aus weiblichen Blüten entwickeln sich im Spätsommer und Herbst Samenkapseln mit sehr feinen Samen. Diese können im folgenden Frühjahr ausgesät werden.
Knollenbildende Begonien sind durch Teilung der Knollen zu vermehren. Es ist darauf zu achten, dass jedes Teilstück ein ausgebildetes Auge besitzt.

Woher kommen die Flecken auf den Blättern?

Fleckige Blätter deuten auf einen Befall mit Mehltau hin. Zu unterscheiden ist echter und falscher Mehltau. Echter Mehltau kann sich ausbreiten, wenn die Erde und die Umgebungsluft zu trocken sind. Falscher Mehltau tritt dagegen bei zu feuchtem Klima auf. Ein ausgewogenes Verhältnis ist für Begonien also sehr wichtig.

5/5 - (2 Bewertungen)

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Bildquellen:

© www.istockphoto.com/BambiG
© www.istockphoto.com/vaitekune
© www.istockphoto.com/Griffin24

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die neusten Kommentare

Gerade populär